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Die Abenteuer der Maya Klein 04
Datum: 09.08.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... hat, dann du. Bist nicht jemand, der sich wichtig machen würde oder freiwillig Gewalt ausübt, um sich besser zu fühlen. Diesen Zug mag ich an Can nicht. Er findet es cool, über andere Menschen zu triumphieren. Und leider imponiert er damit vielen auch", meinte Marlene kopfschüttelnd. Maya hatte sich zurückgelehnt und sah zu Can hinüber, der in diesem Moment die Pistole zu halten versuchte. Er war kräftig genug, um damit anlegen und zielen zu können. „Gehen wir mal damit schießen, Knöllchen? Bitte!" Wieder war es Serkan, der antwortete. Auch er interessierte sich grundsätzlich für das Gerät, wollte aber heute kein Interesse daran zeigen. Damit wurde ein Menschenleben ausgelöscht! Mit einer Kugel, wie denen im Magazin. „Lass sie doch mal in Ruhe damit, du Freak! Im Gegensatz zu dir hält sie das Teil für kein Spielzeug." „Alles gut, du Spaßbremse! Hier!" Can zeigte ein missbilligendes Gesicht und reichte dem Cousin die Waffe. Serkan empfand sie ebenfalls als sehr schwer und erschrak über deren immenses Gewicht. „Genug gekuckt!" Er gab sie Maya zurück, welche das Magazin wieder einführte, die Waffe aber nicht durchlud. Jeane, Marlene und Maya halfen Rosa beim Verräumen des Geschirrs, während die Männer im Wohnzimmer sitzen geblieben waren. Sie hatten ihre Hilfe angeboten, waren aber sichtlich erleichtert gewesen, als die Frauen abgelehnt hatten. „Wo ist Wilma?", wunderte sich Maya. Sie hatte an den Hund gar nicht mehr gedacht, nachdem sie mit Serkan draußen im ...
... Garten gewesen war. „Bei Can auf der Couch. Sascha hat eine Decke drunter gelegt. Sie wird jetzt wohl die neue Freundin von ihm, tut mir leid", spottete Marlene. „What do you say?", fragte Jeane verwirrt, während Marlene und Maya lachten. „Wilma ist jetzt Cans neue Freundin. Es tut mir leid für dich." „Oh nein, glaubst du das wirklich?" Jeane schaute betrübt in die Runde. „Then I'll have to fight with her and bite her away." Die jungen Frauen lachten, während Rosa akribisch das Geschirr in der Spüle vorspülte, bevor sie es in den Geschirrspüler räumte. „So, ihr Schätze! Mutter hat nun den verdienten Feierabend, setzt sich hin und schaut schweigend und vor allem kommentarlos zu, wie ich für uns Mädels Kaffee mache", gab sich Marlene autoritär. „Ihr könnt mir jetzt eure Wünsche nennen, aber ich sage euch gleich, dass ich nur Espresso, Latte Macchiato und schwarzen Kaffee machen kann." Sie lächelte, umfasste die Hüfte ihrer Mutter und bugsierte sie zu einem der Stühle am Küchentisch. „Aber Kind...", versuchte Rosa Marlene zu berichtigen, doch die hob nur ihren rechten Zeigefinger. „Papperlapapp, Mutter! Nein!" „Aber!" „Nein! Machs wie Wilma! Aus!" Die Frauen lachten und auch Rosa kam nicht umhin, zumindest zu lächeln. „Wie läuft es mit meinem Bruder, Türmchen? Alles roger? Dass er sich mit dir so viel Mühe gibt, finde ich schon erstaunlich. Sieht wirklich so aus, als ob er uns alle eines Besseren belehrt", meinte Marlene, während sie mit Hilfe ...