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Ein Abend wie im Traum
Datum: 10.08.2026, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus
... konnte aber die Nummer auf dem Bus nicht wirklich erkennen. Als ich am nächsten Tag, es war der darauffolgende Sonntag, aufwachte, glaubte ich geträumt zu haben. „Aber was für ein Traum, der sich so real angefühlt hatte, und doch von seiner Geschichte nur irreal sein konnte." Natürlich fuhr ich, weil auch das Wetter es zuließ, gleich in den Park meiner Träume, in die Stadt zurück. Ich versuchte die Orte meines Traumes zu identifizieren. Und es gelang mir. Vom Club aus, kam ich zum besagen Pavillon vorbei an welcher noch vom Vorabend Freiwillige, die Veranstaltung demontierten. Ich meinte sogar, die Dame, welche die Kasse der Milonga verwaltete, zu erkennen. Ich ging auf sie zu und fragte: „Erkennen Sie mich noch, ich war gestern Nacht bei ihnen." „Aber sicher, wer könnte sie vergessen, sie sind mit einer der besten Tänzerinnen des Landes hier gestern aufgetaucht. Sie hat ihnen doch Unterricht erteilt, oder?." Nun glaubte ich schon wieder, komplett neben mir zu stehen. Was hatte die Dame ...
... gerade gesagt? Ich war gestern hier gewesen, ich habe getanzt und... Das Traumwesen war eine, zumindest hier, weitbekannte Tänzerin. „Na danke, da habe ich mich aber schön blamiert." Dachte ich noch, doch dann kam mir die rettende Lösung: „Kennen Sie die Dame in Schwarz, mit der ich gestern hier war?" „Hm, wenn Sie mich so fragen: Vom Sehen her ja, eigentlich alle meine Bekannten kennen Sie vom Sehen her. Wenn sie kommt, gibt es meistens sehr viel Aufsehens, weil alle nur sie tanzen sehen wollen, aber vom Namen her nein, keine Ahnung. Sagen sie mir doch, wie sie heißt, sie waren ja gestern mit ihr zusammen." Ich schaute der netten Frau noch eine kurze Weile ins Gesicht, bevor ich kopfschüttelnden den Platz verließ. Daraufhin verbrachte ich verzweifelte zweieinhalb Stunden mit Suchen, bis ich kurz vor Einbruch der Dämmerung endlich das ersehnte, kleine Stück schwarze Seide mit Spitzenstickerei in einem Busch kurz hinter einer Parkbank finden konnte. Das war das Einzige, was mir von ihr blieb.