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Andreas - der Schlüssel
Datum: 14.08.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... ich meinen Wagen vor dem Gebäude. Einparken war noch nie meine Stärke. Ich bin zu spät. Ich weiß es. Aber ich hetze nicht. Ich gehe. Mit einem Lächeln im Gesicht, das ich nicht abstellen kann. Meine Haare sind nicht perfekt. Mein Make-up ist nur angedeutet. Ich trage eine enge schwarze Hose und ein gemustertes Hemd, das ich beim Knöpfen ein wenig zu lockergelassen habe. Ich sehe aus wie jemand, der in der Nacht vorher nicht geschlafen hat -- und es kein bisschen bereut. Als ich das Büro betrete, hebt sich kein einziger Kopf. Noch nicht. Erst als ich an den ersten Schreibtischen vorbeigehe, murmelt jemand: „Na, guten Morgen, Frau Sonnenaufgang." Ich lächle. Nicke. Weitergehen. Die Tür zum Büro meines Chefs steht offen. Ich überlege kurz, ob ich vorbeischleiche. Keine Chance. „Verena?", ruft er hinter mir her. „Schön, dass Sie uns heute beehren konnten!" Ich drehe mich um. Er sitzt freundlich grinsend an seinem Tisch, einen Kaffeebecher in der Hand. „Alles okay bei Ihnen?" „Natürlich", sage ich. „Sie wirken... sagen wir mal... energiegeladen. Und zehn Minuten zu spät. Ungewöhnlich." Er zwinkert. Nicht anzüglich -- eher väterlich belustigt. Ich spüre, wie mir die Röte in die Wangen steigt. Meine Stimme verrät mich trotzdem nicht: „Ich habe heute Morgen den Wecker besiegt. Und das ist selten genug." Er lacht. „Na, dann lassen Sie sich nicht aufhalten. Die Welt wartet ja nicht auf ausgeschlafene Frauen -- nur auf glückliche." Ich ...
... ziehe eine Augenbraue hoch. „War das jetzt ein Führungstipp?" „War ein Kompliment. Nehmen Sie's ruhig an. Sie strahlen nämlich." Ich nicke, murmele verlegen ein Danke, und gehe weiter. Aus dem Augenwinkel heraus bemerke ich, wie er in mein klaffendes Dekolleté linst. Nicht, dass da viel zu sehen wäre. Ich bin ihm nicht böse. Eigentlich ist er nie übergriffig. Außer Sichtweite schließe ich einen weiteren Knopf an meinem Hemd. An meinem Schreibtisch atme ich tief durch. Starre für einen Moment auf meinen Bildschirm, ohne zu lesen. Ich grinse. Ich strahle? Vielleicht. Vielleicht tue ich das wirklich. --- In der Kaffeeküche später tippt mich Miriam aus der Buchhaltung an. „Verena. Du hast diesen Blick. Du weißt schon. Diesen Ich-bin-in-was-Heißem-Blick." „Quatsch", sage ich. Viel zu schnell. Sie lacht. „Na dann sag Bescheid, wenn du Tipps brauchst, wie man das länger hält. Bei mir ist's schon wieder durch." Ich lache mit. Aber innerlich denke ich: Diesmal halte ich es. Weil ich mich halte. --- Freitagabend, 19:30 Uhr. Ein kleiner Tisch für drei im „Tatar & Wein", mitten in der Stadt. Edel, aber unaufgeregt. Ich bin die erste. Peinlich. Trage ein schlichtes schwarzes Kleid, das hinten tief ausgeschnitten ist und vorne hochgeschlossen. Irgendwie verkleidet. Caro kommt fünf Minuten später. Lippenstift blutrot, Lächeln angespannt. Ein bisschen zu hot gekleidet, für den Anlass. „Ich hoffe, der Charmeur kommt pünktlich", sagt sie, als sie sich ...