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Andreas - der Schlüssel
Datum: 14.08.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... mir hochgeschoben, meine Scham nackt, als er geht. Kein Kuss. Kein Abschied. Kein Zettel diesmal. Ich liege noch lange wach, auf dem Rücken. Ich könnte aufstehen. Duschen. Waschen. Spuren auslöschen. Aber ich bleibe liegen. Lasse die Kälte auf mich wirken wie eine Strafe. Nicht für ihn. Für mich. Für das, was ich geglaubt habe -- und für das, was ich wollte. --- Der nächste Morgen fühlt sich falsch an. Ich bin müde, aber nicht erschöpft. Leer, aber nicht traurig. Nur stumpf. Als hätte jemand meine Seele mit lauwarmem Wasser ausgespült. Ich dusche mechanisch. Schaue mich nicht im Spiegel an. Das tue ich sonst oft. Heute nicht. Ich creme mich ein, zu grob. Föhne mir die Haare. Ziehe mich an, ohne Auswahl. Jeans, Pulli. Neutralität als Rüstung. Im Büro fragt niemand etwas. Ich funktioniere. Lächle, wo es nötig ist. Meine Kollegin fragt beiläufig, ob ich Lust auf Afterwork habe. Ich verneine mit einem müden Lächeln. Heute nicht. Nicht so. Nicht ich. Am Abend esse ich Reste vom Vortag. Kalt, aus dem Topf. Ich sitze am Küchentisch mit einem Löffel in der Hand und starre auf mein Handy. Nichts. Keine Nachricht von ihm. Kein Nachsatz. Kein „Tut mir leid". Kein „Ich war hart, aber..." Und ich frage mich: Was genau habe ich erwartet? Dass er bleibt? Dass er mich, nachdem er gekommen ist, küsst und sich an mich schmiegt wie ein Liebhaber? Dass er mir über die Haare streicht und „Ich bin bei dir" murmelt? Oder dass er in mir etwas sieht, was über meine ...
... Schenkel hinausreicht? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur: Ich habe es gehofft. Heimlich. Gegen alle Regeln. Zwei Tage später nehme ich mein Handy, öffne unseren Chat, schreibe: „Warum hast du mich so zurückgestoßen?" Ich schaue die Nachricht lange an. Lösche sie wieder. Dann tippe ich: „Ich bin nicht deine Nutte." Auch gelöscht. Am Ende bleibt das Display leer. Ich schlafe schlecht. Immer noch. Aber ich masturbiere nicht mehr. Nicht aus Trotz. Sondern weil es sich falsch anfühlt. Wie ein Echo in einem leeren Raum. Ich gehe wieder öfter ins Fitnessstudio. Abends, wenn es schon dunkel ist. Ich presse meine Energie in Gewichte, in Wiederholungen, in Schweiß. Und in Gedanken. --- Einige Zeit später. Caro merkt bei unserem Treffen, dass etwas ist. Fragt aber nicht direkt. Nur beiläufig: „Läuft da noch was mit deinem... geheimen Schlüsseltyp?" Ich schüttele den Kopf. Lüge nicht. Aber sage auch nicht mehr. Sie lächelt verständnisvoll. Lässt das Thema fallen. Reicht mir ein Glas Wein. Ich liebe sie dafür. --- Eine Woche später. Ich finde mich beim Fenster wieder. Wieder nachts. Wieder allein. Wieder nackt. Nur diesmal: kein Schlüssel draußen. Ich will ihn nicht sehen. Nicht jetzt. Vielleicht nie wieder. Aber ich will auch nicht, dass er denkt, ich sei fertig mit ihm. Nicht, weil ich ihn bestrafen will -- sondern weil ich selbst noch nicht weiß, was ich will. Vielleicht ist es das Schlimmste an dieser Konstellation: Ich bin nicht das Opfer. ...