1. Black and White


    Datum: 15.08.2026, Kategorien: gemischtrassige Liebe,

    Black and white
    
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    Theo
    
    Ich machte den blöden Fehler, den viele machen, wenn sie einen Menschen sehen, der offensichtlich nicht aus ihrem Kulturkreis stammt. Hautfarbe ist so ein Kriterium. Ich fragte mich unwillkürlich, woher sie stammen mochte? Konnte sie deutsch oder war es besser, sie auf Englisch anzusprechen? Denn dass ich sie ansprechen würde, war mir sofort klar gewesen. So eine hübsche Farbige konnte ich einfach nicht links liegen lassen. Dummerweise kam ein Kerl hinzu und ich schmiss meine geilen Gedanken in die Tonne.
    
    Doch sie ging mir nicht aus dem Sinn. Ein schmales Gesicht, pechschwarze schulterlange gewellte Haare. Ich vermutete, dass sie ihre natürliche Krause herausgezogen hatte. Schlank war sie, ca. 1 m 75 groß. Genau meine Kragenweite. Bei unserem ersten Zusammentreffen hatte ich sie mehr oder weniger nur von hinten gesehen, in der Menge bei einem Konzert von Joe Bonamassa. Ein hervorragender Bluesgitarrist, der dabei war Eric Clapton den Rang abzulaufen. Trotz meiner jungen Jahre interessiertere ich mich nicht für Techno, Rap oder Hip Hop und die junge Farbige vor mir offensichtlich auch nicht. Wir senkten den Altersdurchschnitt bei diesem Konzert deutlich, die meisten Anwesenden konnten oder wollten ihre Silberlocken nicht verbergen.
    
    Ein paar Wochen später sah ich sie erneut. Gleicher Ort, anderes Konzert. Beth Hart stand auf der Eintrittskarte, eine Blueserin der Extraklasse. Sie hatte in Amsterdam mal zusammen mit ...
    ... Joe Bonamassa auf der Bühne gestanden und ich kann die DVD nur jedem empfehlen. Mixen sie Tina Turner, Bonnie Tyler, Debbie Harry und Janis Joplin und heraus kommt Beth Hart. Diesmal saß sie ein paar Sitze seitwärts vor mir und hatte eine weitere Farbige als Begleiterin. War der Typ abgemeldet? Ich hoffte es und versuchte mich nach dem Konzert an sie ranzumachen. Ärgerlicherweise verlor ich sie in der Menge aus den Augen. Doch zuvor hatte ich zwei weitere Einzelheiten ihrer Figur wahrgenommen, die mir beim ersten Mal entgangen waren. Entgegen meiner Vorurteile farbiger Frauen gegenüber hielt sich ihre Oberweite in Grenzen und auch der Hintern war stramm und nur wenig ausladend.
    
    'Du bist ein Arsch, Theo', schmunzelte ich über mich selbst. Wie konnte man eine Frau nur so nach ihrem Aussehen beurteilen? 'Aber das tue ich doch gar nicht', beruhigte ich mich selbst. 'Schließlich hat sie Geschmack und geht auf die gleichen Konzerte wie du.' Dennoch waren meine Absichten alles andere als stubenrein. Eine Schwarze fehlte mir noch in meiner Sammlung und wenn ihr Hintern irgendwann mal über die Sitzfläche hing, wäre ich längst über alle Berge.
    
    Dachte ich. Ein Macho wie er im Buche stand und vor Vorurteilen nur so strotzend. Natürlich würde sie irgendwann auseinandergehen wie ein Hefekuchen. Gut, das ist bei weißen Frauen nicht anders und hatte mich bisher davon abgehalten eine feste Beziehung einzugehen. Ich stand auf junge schlanke Rehe, was sollte ich mit einer ausgewachsenen ...
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