1. Lena und Tom 05


    Datum: 17.08.2026, Kategorien: Liebende Frauen,

    ... Eifersucht sogar noch intensiver zu werden. Und er sorgt dafür, dass mich das, was wir in den letzten beiden Tagen miteinander besprochen haben, erregt - auf eine bisher unbekannte, merkwürdig intensive Art. Und dass mich der Gedanke, dass meine süße kleine Lena von einem widerlichen alten Kerl beglotzt, betatscht, befummelt... geküsst!... gefickt!!... wird, zwar schmerzhaft eifersüchtig macht, sodass ich den ganzen Tag keinen Bissen runterbekomme und nur einen Kaffee nach dem anderen in mich hineingieße. Aber andererseits auch so stark erregt, dass mein Schwanz fast ständig hart ist und ich mich zusammenreißen muss, um mich nicht zwischendurch auf der Toilette zu befriedigen.
    
    *** Lena ***
    
    Gleich kommt Tom nach Hause und ich habe einen kleinen Kloß im Bauch.
    
    Ja klar, ich weiß, er hat all dem zugestimmt, er hat „Ja" gesagt, er ist sogar geil gewesen bei dem Gedanken. Aber... es ist eine Sache, darüber zu sprechen, sich gegenseitig heiß zu machen, beim Sex zu phantasieren. Gestern aber ist es Wirklichkeit geworden. Ein anderer Mann hatte Sex mit mir. Ach was, „hatte Sex mit mir", das ist die Art, wie Tom und ich über „die Sache" sprechen. Er hat mich gefickt. Und zwar so, dass alles, was ich bisher dazu kannte, blass und unbedeutend wirkt.
    
    Tom, der Ärmste. Wie muss er sich fühlen. Obwohl, er war danach sogar noch in mir, soviel weiß ich noch. Und noch etwas fällt mir wieder ein: Als ich merkte, dass Tom gleich kommen würde, hab ich ihn - ein Reflex? ein Instinkt? - ...
    ... aus mir rutschen lassen. Als wollte etwas in mir nicht, dass sein Samen sich mit dem von Herrn Reichardt vermischt. Warum? Ich weiß es nicht. Was ich weiß, ist, dass ich noch total durcheinander war, nicht nur das, ich war in einer anderen Welt. In einer Welt, in der ER die Ansagen macht und ich einfach nur gehorche - und zur Belohnung unglaublich tief befriedigt werde. Am liebsten möchte ich sofort wieder hinein in diese andere Welt, erneut erleben, was es mit mir macht, wenn er mich so behandelt.
    
    Am liebsten würde ich ihm jetzt sofort eine Nachricht schreiben. Mich bedanken, ihn fragen, wann wir uns das nächste Mal sehen. Aber ich widerstehe diesem Impuls. Nicht nur, weil ich mich ihm nicht zu sehr an den Hals werfen will, sondern auch, weil mein Gefühl mir sagt, dass er es schon auf die richtige Art und Weise steuern wird. Wie alles bisher.
    
    Denn, eins ist klar. Ich will das UNBEDINGT nochmal erleben. Ihn fühlen, seine Hände auf mir, diese selbstbewusste Art erleben, wie er alles steuert, genau zu wissen scheint, wie er mich behandeln muss - etwas, was ich bisher noch nichtmal selbst über mich wusste.
    
    Und Tom, mein süßer Tom? Was mache ich bloß mit ihm? Ich liebe ihn ja nach wie vor. Ich will natürlich weiter mit ihm zusammen sein. Er ist so ein lieber Kerl. Ich hoffe nur, er stellt mich nicht vor eine schwere Wahl, wenn es darum geht, ob ich Herrn Reichardt wiedersehen will. Ich will Tom auf keinen Fall verletzen. Das hat er nicht verdient. Aber ich will wieder so ...
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