1. Die Bergwanderung 01. Teil


    Datum: 17.08.2026, Kategorien: Liebende Frauen,

    Nach einigen anstrengenden Monaten mit zu viel Arbeit, nervenaufreibenden Beziehungsproblemen und nachfolgender Trennung von meiner langjährigen Lebensgefährtin Sabine hatte ich mir eine Auszeit genommen. Um wieder zur Ruhe zu kommen, beschloss ich zwei Wochen nach Österreich zu fahren, ins beschauliche Gailtal in Kärnten, direkt an der italienischen Grenze.
    
    Also packte ich meine Trekkingausrüstung samt Mountainbike, die Angeln und meinen Labrador Benny ins Auto und fuhr los. Im Gailtal kannte ich mich gut aus, weil ich mit meinen Eltern früher regelmäßig hierhin in Urlaub gefahren war und in dem kleinen Dorf enge Freunde gefunden hatte, die ich immer noch einige Male im Jahr besuchte.
    
    Es war Anfang September, ich wollte in der weitgehend vom Massentourismus verschonten Gegend den Kopf wieder frei und in der unberührten Natur die Beine zurück auf den Boden bekommen. Angeln und eine Bergtour über den Karnischen Höhenweg standen auf meiner To Do Liste. Ich freute mich auf also auf vierzehn ruhige, nervenschonende und möglichst ereignislose Tage, und ganz besonders auf Liesel.
    
    Ich hielt vor dem Bauernhof meines Freundes Heinz, stieg aus und fühlte mich sofort wieder heimisch. Der Geruch von Tannen, blühenden Wiesen und Heu umgab mich, die majestätische Silhouette des Reißkofels auf der anderen Talseite, das Muhen der Kühe, alles noch so wie ich es seit meiner Kindheit gewohnt war.
    
    Das Surren der Melkmaschine verriet mir, dass Heinz im Stall zu finden wäre und ich ...
    ... ging rein, wobei einige Hühner laut gackernd auseinanderstoben und Benny sofort die Verfolgung aufnahm. Sechs Augenpaare von Kühen und zwei von Schweinen musterten mich neugierig, Heinz kam breit lächelnd auf mich zu.
    
    „Griaß di, alter Freund, ich hoffe du hattest eine gute Fahrt! Ich bin gleich fertig, Liesel hat Kaffee gekocht und Kuchen gibt's auch. Ich geh noch schnell duschen." Wir drückten uns herzlich zur Begrüßung und ich betrat den großen Flur des alten Hauses, wo wie immer schon hunderte von Maiskolben an der Decke zum Trocknen hingen.
    
    „Mei, Jan, schön dich wiederzusehen," sagte Liesel strahlend und umarmte mich, als ich in die Küche kam. Sie hielt mich fest und hauchte mir einen Kuss mit ihren weichen Lippen auf den Mund. Überrascht fragte ich: „Was war das denn? Das habe ich seit dreizehn Jahren vermisst!" Sie errötete, blickte zu Boden und löste sich hastig von mir. „Ach, nichts. Setz dich, mach es dir bequem!" Sie schenkte mir eine Tasse Kaffee ein und begann den Kuchen aufzuschneiden. Ich beobachtete sie, Liesel war zwei Jahr jünger als Heinz und ich, groß gewachsen und schlank. Die brünetten Haare hatte sie zu einem Knoten zusammengebunden, was ihr schmales Gesicht mit den hohen Wangenknochen noch betonte. Sie trug ein knielanges, geblümtes Sommerkleid, was ihre schöne Figur mit den hübschen, mittelgroßen Brüsten wunderbar zur Geltung brachte.
    
    „Ah, naa! Zuerst müssen wir zur Begrüßung ein Stamperle Obstler trinken!"; rief Heinz als er hereinkam und sah, ...
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