1. Die Bergwanderung 01. Teil


    Datum: 17.08.2026, Kategorien: Liebende Frauen,

    ... lachten und Liesel meinte: „Ihr seht euch immer noch sehr ähnlich. Ihr habt auch beide immer noch die gleiche Figur, von hinten konnte man euch immer nur an Heinzis Muttermal an der Schulter unterscheiden." „Nur dass die Muskeln bei mir vom Fitness Studio kommen und beim Heinz von der schweren Arbeit auf dem Hof und vom Holzfällen", erwiderte ich lächelnd. Müde von der Fahrt und vom Schnaps beschloss ich meine Sachen hochzutragen und mich eine Weile hinzulegen. „Habt ihr sonst keine Gäste?", fragte ich Heinz, der mir die Ferienwohnung aufschloss. „Noch nicht, am Wochenende kommen zwei Gitschen aus Deutschland für eine Woche."
    
    Ich ließ mich auf das Bett fallen, auch mein Hund kam hechelnd von seiner Erkundungstour zurück und schmiss sich auf den Teppich. Ich dachte daran, wie ich Liesel kennengelernt hatte und wunderte mich über ihre plötzlich zurückgekehrte, offen gezeigte Zuneigung, die sie mir in den letzten Jahren so nicht mehr gewährt hatte.
    
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    Heinz und ich bauten als Kinder Landschaften in dem großen Sandhaufen neben dem Stadl und spielten darin mit unseren Spielzeugautos, regelmäßig kam Liesel, das dürre, nervige Mädchen mit den langen, geflochtenen Zöpfen vom Nachbarhof und wollte mitspielen. Da das Spielen mit den Autos nun mal Jungssache war, jagte Heinz sie oft fort, wobei sie, um uns zu ärgern, immer einige Autos klaute und damit weglief. Heinz verfolgte sie und ...
    ... eroberte die Autos unter großem Gezeter zurück, wonach sie schimpfend nach Hause lief.
    
    In den folgenden Jahren verlor ich sie aus den Augen, weil ich mit dem Traktor zur Arbeit auf den Feldern fahren durfte, oder wir mehrmals hintereinander nach Kroatien in Urlaub fuhren und nur auf der Durchreise hier übernachteten.
    
    Dann war wieder Urlaub bei Heinz und seinen Eltern angesagt. Eines Tages hatte ich hatte Lust mit meinem Mountainbike eine Runde zu drehen und holte es aus der Scheune, da sprach mich eine weibliche Stimme von hinten an: „Bist du das, Jan?" Ich fuhr herum und sah ein großes, schlankes Mädchen mit langen Haaren auf dem Weg stehen. Sie trug Leggins, die ihre perfekten Beine wunderbar zur Geltung kommen ließen und ein enges T-Shirt, unter dem sich ihre straffen Brüste und eine schmale Taille abzeichneten.
    
    „Erkennst du mich nicht mehr, ich bins, die Liesel!" Mir blieb die Spucke weg, wie sehr sie sich verändert hatte, und bekam keinen Ton heraus. „Hast du was dagegen, wenn ich mit dir komme? Ich hole nur schnell mein Radl." „Nein, natürlich nicht!", fand ich meine Worte wieder, „ich habe dich im ersten Moment wirklich nicht wiedererkannt." Von da an waren wir jeden Tag zusammen und machten die Gegend mit den Rädern unsicher, wir verstanden uns prächtig. Heinz und die anderen Jungs machten sich lustig über mich, das war mir aber egal. Liesel und ich, wir waren ein Herz und eine Seele.
    
    „Heute habe ich mir was Besonderes ausgedacht", eröffnete sie mir eines Tages ...
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