1. Ausraster (Teil 3 von 3)


    Datum: 18.08.2026, Kategorien: Schamsituation

    ... Schnurrbart aufgeregt. „Und schamlos! Sie muss bestraft werden!“
    
    Der Hänfling rappelte sich wieder auf.
    
    „Böse!“, wiederholte er. „Schamlos! Bestrafen!“
    
    Ich hatte aufgehört zu zappeln. Mit angezogenen Beinen lag ich da, bis mir bewusst wurde, dass dies eine sehr unvorteilhafte Stellung war.
    
    „Nein, nein“, sagte ich beruhigend. „Es … es tut mir leid. Okay? Das kommt nicht wieder vor! Ich mache euch einen Vorschlag. Ihr macht mich jetzt erstmal los, und dann …“ Weiter kam ich nicht.
    
    „Nein!“, rief der Schnurrbart. „Wir machen dich wieder fest!“
    
    Er begann sich darum zu bemühen, meine Strumpfhosenbeine wieder an das Bett zu gurten. Von Sarah und Max hatte ich mich widerspruchslos fesseln lassen, aber nun lagen die Dinge anders. Ich hatte keineswegs vor mich wieder wie ein Schaf zu verhalten, diesmal würde ich das Vorhaben vereiteln, nahm ich mir vor.
    
    Wieder strampelte ich umher und trat um mich, und mehrfach konnte ich den Griffen meiner beiden Peiniger entgehen oder mich wieder herauswinden. Die glatte Strumpfhose half mir dabei, sie hatten alle Mühe, mich festzuhalten. Zudem verfügt der Mensch mit den Beinen über allerhand Kraft, und wenn dann noch Verzweiflung dazukommt, kann man es zwei anderen Menschen, die einem die Beine festschnallen wollen, ziemlich schwer machen.
    
    Aber andererseits waren meine Arme und mein Oberkörper noch immer perfekt fixiert, was mir nicht gerade einen Vorteil verschaffte. Darüber hinaus waren sie zu zweit, und der ...
    ... Schnurrbart verfügte über wahre Bärenkräfte. Wahrscheinlich hatte er den Magneten einfach so mit der Hand aus dem Schrank gerissen, so wie sich andere Leute ein Stück Schokolade von einer Tafel abbrachen.
    
    Jedenfalls brachte er es irgendwann fertig, mein linkes Bein am Fußgelenk wieder am Bett zu befestigen, und von an hatte ich eigentlich schon verloren. Das zweite Fußgelenk war dann schon viel einfacher, und die Gurte an den Oberschenkeln waren für ihn dann ein Kinderspiel. Zu meinem Leidwesen zog er diese Riemen deutlich strammer als vorher.
    
    Nun war es wieder soweit: Ich lag mit gespreizten Beinen bewegungslos da und kam mir vor wie ein aufgespießter Schmetterling – wie auch immer ich auf diesen Vergleich kam. Immerhin lebte ich ja noch.
    
    „Jetzt bestrafen wir sie“, grunzte der Schnurrbart. Er verschwand im nahegelegenen Stationszimmer und tauchte Sekunden später mit einem Plastiklineal wieder auf, das Werbung der örtlichen Sparkasse trug. Ohne Vorwarnung holte er aus und ließ das Ding auf meinen rechten Oberschenkel klatschen. Das tat richtig fies weh.
    
    Ich schnappte nach Luft. „Bist du wahnsinnig?“, fauchte ich. Im selben Moment ging mir auf, dass es sich hierbei wohl um eine rhetorische Frage handelte. Natürlich war er wahnsinnig – sonst wäre er nicht hier auf der Geschlossenen.
    
    Er holte erneut aus und ließ das Lineal mit voller Wucht auf meinen anderen Oberschenkel sausen. Die Strumpfhose war zwar in der Lage, mich in gewissen Grenzen vor niedrigen Temperaturen zu ...
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