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Ausraster (Teil 3 von 3)
Datum: 18.08.2026, Kategorien: Schamsituation
... schützen, in dieser Situation jedoch nütze sie mir überhaupt gar nichts, dafür war sie nicht gemacht. Sie ließ die Wucht des Schlages ungehindert durch. „Aaah!“, machte ich und strampelte hilflos herum. „Was zum Teufel …“ Doch schon kam der nächste Hieb. Diesmal jedoch traf er den Gurt, der meinen Oberschenkel fixierte, und der minderte den Schlag ganz erheblich ab. Der Schnurrbart hatte das Lineal schon wieder erhoben, als in der Ferne Schritte hörbar wurden. Wieselflink verschwanden die beiden in der Dunkelheit. Die Schritte kamen näher und dann stand die sehr müde aussehende Nachtschwester neben mir. „Es tut mir leid, dass ich Sie hier so habe liegenlassen“, sagte sie. „Aber es gab einen C1-Alarm.“ Ich wusste noch immer nicht, worum es sich dabei handelte, aber es war mir auch ziemlich egal. Jedenfalls forderte die Schwester mich auf, meinen Hintern wieder anzuheben, so gut es eben ging, und sie legte mir eine Windel an. „Ich ziehe Ihnen noch eine Schutzhose an“, sagte sie. „Dann können Sie sich etwas sicherer fühlen.“ „Was ist das denn?“, fragte ich, war mir aber nicht ganz sicher, ob ich die Antwort überhaupt hören wollte. „Eine Plastikhose, die über die Windel kommt“, erklärte sie und hielt ein Stück seltsam geformte, dicke und halbtransparente Plastikfolie in die Höhe. „Die verhindert, dass Sie auslaufen. Nochmal hoch mit dem Po!“ Sie zog die Folie unter mich und verschloss dann einige Druckknöpfe an den Seiten. Zum Abschluss zog sie mir ...
... die Strumpfhose wieder über den Hintern. Na super, dachte ich, jetzt also auch noch eine Gummihose. Die Schwester bückte sich. „Warum liegt denn hier ein Lineal herum?“, wunderte sie sich und legte es auf ihren Wagen. Dann schob sie damit ab, und ich lag wieder alleine in meinem Bett. Ich befürchtete, dass die beiden Idioten zurückkehren würden, aber es blieb alles friedlich. Schließlich fiel ich in einen unruhigen Schlaf und träumte mir allerhand Blödsinn zusammen. Irgendwann erwachte die Station, und damit auch ich. Zahllose Personen liefen an der fixierten Patientin vorbei, bei der es sich unangenehmerweise um mich handelte. Schließlich baute sich eine Schwester vor mir auf und starrte mich einen Moment lang an. „Ich mache Sie jetzt los“, sagte sie. „Unter der Voraussetzung, dass es kein Theater gibt. Wird es kein Theater geben?“ „Es wird kein Theater geben“, versprach ich. Die Schwester löste die Gurte, und ich stand ein wenig wackelig auf. Sie führte mich in einen Aufenthaltsraum, in dem diverse Leute herumlungerten. Dort bekam ich etwas zum Frühstücken, und mir wurde mitgeteilt, dass ich noch warten musste, bis ein Dr. Soundso Zeit für mich hätte. So verstrich der Vormittag quälend langsam, was mich furchtbar nervte. Was mich jedoch noch mehr nervte, war die Tatsache, dass sich an meinem Outfit nicht das Geringste geändert hatte und Hinz und Kunz sich nach Herzenslust daran sattsehen konnte. Kurz vor Mittag erschien endlich eine etwa dreißigjährige ...