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Ein unerwarteter Segeltörn Komplett
Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal
... des Bechers abgelenkt wurden. Sie stellte ihn schnell in einen Halter, der an der Steuersäule angebracht war. Er ging wieder unter Deck und wusch das Geschirr ab. Melanie kam zu ihm und sagte: »Komm, ich helfe dir beim Abtrocknen!« In kurzer Zeit hatten sie Pantry aufgeklart und machten sich zu ihrer kurzen Nachtruhe fertig. Melanie schloss hinter sich die Tür und Thomas überlegte, wo er sich umziehen sollte -- in dem kleinen Bad oder mitten im Salon, vor seiner Koje. Er entschied sich für Letzteres mit dem Argument, was denn schon dabei wäre, wenn Helena ihn in Boxershorts sehen würde. Er schlüpfte in seinen Schlafsack und schaute an die Decke. Seine Gedanken wanderten hin und her und blieben an dem Umstand hängen, dass er mit zwei sehr hübschen Frauen zwei Wochen alleine auf einem Boot verbringen würde. Melanie gefiel ihm gut. Meistens trug sie ihre langen, kastanienbraunen Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden und wirkte so jünger als siebenundzwanzig. Sie kam mehr nach ihrem Vater, denn sie hatte seine Gesichtszüge und dieselben kräftigen Augenbrauen. Helena war etwas kleiner als ihre Schwester, ihr Gesicht schmaler und ihre Wangenknochen stärker ausgeprägt. Thomas vermutete, dass sie mehr nach ihrer Mutter kam. An diese konnte er sich nicht mehr erinnern, denn vor mehr als zehn Jahren hatte sie sich von Klaus-Peter scheiden lassen. Thomas fand, dass Helena die relativ kurzen blonden Haare gut standen, die sie mit einem Scheitel auf der rechten Seite ...
... trug. Melanies Figur war schlank und seiner Meinung nach, mit schönen Kurven an den richtigen Stellen. Helena hingegen wirkte etwas zierlicher, was ihn jedoch umso mehr anzog. Er hoffte, dass es in den nächsten Tagen die Möglichkeit ergeben würde, sie beide einmal in einem Badeanzug oder Bikini zu sehen. Hier stoppte er seine Überlegung, da ihm klar wurde, dass diese Reise auf engem Raum sehr unangenehm werden würde, wenn er Helena zeigen würde, dass er sie besser kennenlernen wollte, sie aber kein Interesse an ihm hätte. Er wälzte sich auf die Seite, schloss die Augen, versuchte, diesen Gedanken abzuschütteln und stattdessen einzuschlafen. Im Vorschiff lag Melanie ebenfalls in ihrem Schlafsack und verschiedene Gedanken bewegten sie. Da war die Sorge um ihren Opa und der Wunsch, dass es ihm möglichst schnell wieder besser gehen würde. Auch ein anderer Gedanke kehrte zurück: Thomas. Sie fragte sich, was sie eigentlich wollte. War da mehr bei ihr, als nur die Erkenntnis, dass er sehr gute Manieren hatte, mitdachte und auch sonst eine attraktive Erscheinung war? Zu weiteren Gedanken kam sie nicht, da das stetige Schaukeln sie schnell in den Schlaf wiegte. Kurz vor Mitternacht vergewisserte sich Helena, dass keine anderen Wasserfahrzeuge in der Nähe waren, fierte Groß- und Fockschot -- nahm damit etwas Fahrt aus dem Boot -- und belegte das Ruder. Kurz ging sie unter Deck, weckte ihre Mitsegler und nahm ihren Platz wieder am Steuer ein. Wenig Zeit später kamen die zwei anderen ...