1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... sie in den letzten Jahren kennengelernt hatte. Bei den allermeisten hatte sie immer nachfragen müssen, ob es ihnen geschmeckt hatte.
    
    Helena war als Erste mit dem Essen fertig und sagte zu Thomas: »Komm, ich übernehme das Ruder! Dann kannst du in Ruhe fertig essen.«
    
    Er nahm seinen Teller und setzte sich neben Melanie.
    
    »Haben wir auch etwas zu trinken dabei?«, fragte er.
    
    »Ja, haben wir«, antwortete Helena. »Wir haben einige Flaschen Wein an Bord. Ich fände es aber besser, wenn wir auf Alkohol während der Überfahrt verzichten würden.«
    
    »Klar, kein Problem«, sagte Thomas, »ich bin mit einem Wasser zufrieden. Wenn ihr mir sagt, wo es ist, hole ich es mir selbst.«
    
    »Die Flasche liegt im Spülbecken. Da kann sie nicht herunterrollen«, antwortete Melanie. »Komm, ich halte deinen Teller, während du runtergehst.«
    
    »Danke!«, sagte er, gab ihr diesen und lief die Stufen des Niedergangs hinunter.
    
    Sie folgte ihm mit ihren Blicken und ertappte sich, wie sie seinen knackigen Hintern beäugte, der sich durch seine Hose abzeichnete.
    
    Von unten fragte er: »Soll ich noch jemand einen Becher mitbringen?«
    
    »Ja bitte!«, kam es von beiden.
    
    Kurz darauf kam er mit drei Bechern und einer Wasserflasche an Deck. Er füllte die Becher, teilte sie aus und hob seinen zu einem Toast an: »Auf einen unvergesslichen Törn!«
    
    »Ja genau! Auf einen unvergesslichen Törn!«, stimmten sie ihm zu.
    
    Sie stießen mit den Bechern an und prosteten sich zu. Thomas aß seine Portion auf und sammelte ...
    ... die Teller der beiden anderen mit den Worten ein: »Wer gekocht hat, braucht nicht abzuspülen!«
    
    »Oh, Danke, Thomas«, meinte Melanie und verbuchte innerlich einen weiteren Pluspunkt auf seinem Konto.
    
    Er ging mit dem schmutzigen Geschirr unter Deck. Kurze Zeit später fragte er: »Wie bekomme ich den Herd an? Ich will Wasser zum Spülen erhitzen.«
    
    »Ich komme!«, rief Melanie.
    
    Unten erklärte sie ihm, wie der Spiritusherd funktionierte. Er setzte einen Kessel mit Wasser auf und räumte die restlichen, nicht benötigten Zutaten weg. Melanie war währenddessen ins Vorschiff gegangen und bereitete ihre Koje vor. Nachdem das Wasser gekocht hatte und er einen Teil in die Spüle gegossen hatte, fragte er: »Will einer von euch einen Kaffee oder Tee, ich habe noch heißes Wasser?«
    
    »Für mich nicht!«, antwortete Melanie und wunderte sich erneut, wie es einen Mann geben konnte, der so mit- und an andere dachte.
    
    Helena rief vom Steuerstand: »Für mich einen Tee, schwarz bitte!«
    
    Er ging zu ihr hinauf und fragte: »Soll ich den gleichen Becher noch einmal nehmen oder möchtest du einen frischen?«
    
    »Natürlich geht der noch. Geschirr immer mehrfach nutzen, dann müssen wir weniger spülen«, sagte sie und reichte ihm den Becher.
    
    Er goss den Tee auf und gab ihn ihr. Bei der Übergabe berührten sich ihre Finger kurz und ihm fiel auf, dass sie trotz ihrer Größe sehr zierliche Finger besaß. Sie bemerkte seinen Blick, konnte ihn jedoch nicht so schnell deuten, da ihre Gedanken von der Hitze ...
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