1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... gegenüber ein schlechtes Gewissen. Zu Beginn, also nachdem mein Papa von Bord gegangen ist, sind wir drei einzeln gewesen und alles hat gut funktioniert. Jetzt sind wir aber zwei und eine. Ich sage absichtlich nicht zwei gegen eine. Eine solche Konstellation ist nicht schön, für keinen. Besonders nicht für sie. Von daher ist mir die Idee gekommen, sie einzubeziehen. Sie war einem Spiel mit dir aufgeschlossen. -- Und deine Zeit allein mit mir bleibt. -- Außerdem müssen wir nicht jetzt entscheiden. Vielleicht schläft sie ja heute Abend und schaut uns überhaupt nicht zu.«
    
    »Ja, das ist eine Möglichkeit. Wir können uns das beide den Tag über durch den Kopf gehen lassen«, schlug er vor.
    
    Sie hielten sich weiter im Arm und streichelten sich gegenseitig.
    
    Nach einer Weile fragte er: »Wie wird sie wohl reagieren, wenn wir sie ansprechen und fragen?«
    
    »Hmm, ich weiß nicht.«
    
    »Wären wir nicht auf dem Boot, könnte sie uns aus dem Weg gehen, bis sich die Aufregung gelegt hat. Hier geht das nicht.«
    
    »Das ist wahr. Unser aller Situation ist schon extrem.«
    
    »Weißt du, ob sie schon einmal mit mehr als einer Person gleichzeitig intim gewesen ist?«, fragte er.
    
    »Nein. Wenn, dann hat sie mir nichts davon erzählt.«
    
    »Was anderes! Die Nähe zu dir macht mich verrückt. Wenn ich jetzt nicht aufstehe und Frühstück mache, dann würde deine Schwester früher als gedacht etwas zu sehen bekommen.«
    
    »Du bist verrückt!«
    
    »Ja, nach dir!«
    
    Er gab ihr einen Kuss, stieg von der Koje auf ...
    ... und zog sich seine Boxer Shorts an.
    
    Sie sah ihm zu und sagte schließlich: »Du weißt aber schon, dass man deinen Zustand immer noch sieht?« Und zeigte auf seine ausgebeulten Shorts.
    
    »Das liegt nur an dir. Du machst mich so heiß!«
    
    Er zog sich ein T-Shirt über, ging zur Pantry und bereitete das Frühstück vor.
    
    Melanie wachte von den Geräuschen im Boot auf und dachte über die letzte Nacht nach. War sie zu weit gegangen, den beiden überhaupt und dann noch so lange zuzuschauen? Die Szene, die sich ihr dargeboten hatte, war sehr scharf gewesen und sie war selbst so abgegangen wie seit Langem nicht mehr.
    
    Nach dem Frühstück legten sie von der Muring ab und folgten dem Schlängeln des Flusses ›The Swale‹, bis sie auf die offene See zurückkamen. Danach setzten sie Segel und fuhren bis in den Jachthafen von Ramsgate. Dort beratschlagten sie, was sie noch besorgen mussten, bevor sie die Überfahrt angehen wollten. Sie teilten sich die Aufgaben so, dass die Geschwister einkaufen gingen und Thomas Diesel- und Wassertank und auffüllte. Am Abend bereitete Helena für sie alle einen großen Topf Spaghetti bolognese zu.
    
    Sie gingen am Abend im Hafen duschen und zogen sich dann in ihre Kojen zurück.
    
    Helena und Thomas lagen sich in den Armen und diskutierten mit leiser Stimme.
    
    »Was denkst du? Sollen wir meine Schwester dazu bitten?«
    
    »Du meinst, wenn sie wieder zuschaut?«
    
    »Ja. Oder auch schon vorher?«
    
    »Du meinst, jetzt sofort?«
    
    »Ich denke mal laut. Wenn du sie wärest, ...
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