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Ein unerwarteter Segeltörn Komplett
Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal
... nächsten Tag wasche, kommt Johanna vorbei. Sie schaut mir eine Weile zu und reicht mir dann das Handtuch, welches ich am Ufer abgelegt habe. »Das tut bestimmt gut«, meint sie, »nach einer langen Woche in der Werkstatt mit all dem Ruß und Staub.« Ich trockne mir die Haare ab und nicke ihr zu. Es irritiert mich etwas, dass sie weiterhin in meiner Nähe bleibt. Eigentlich hat sie doch keinen Grund dazu. Mir fällt auf, dass sie immer wieder, einen Blick über meine Arme und Oberkörper gleiten lässt. Ich bin verunsichert und frage: »Ist da etwas Besonderes? Hängen da noch Grashalme oder Algen an mir?« Sie zuckt leicht, als hätte ich sie mit meiner Frage überrascht und sagt schnell: »Nein, da ist nichts. Ich... ich sehe nur, dass aus dir ein stattlicher Mann geworden ist. Vor vier Jahren, als ich dich das letzte Mal gesehen habe, da hattest du noch nicht einmal den Ansatz eines Barts. Ich vermute, dass das eine oder andere Mädchen aus der Stadt bestimmt schon ein Auge auf dich geworfen hat?« Jetzt wird mir das Gespräch unangenehm. Mit den Mädchen aus der Stadt habe ich seit einigen Jahren nichts mehr zu tun, nachdem ich die Mittelschule abgeschlossen und die Leere begonnen habe. Ich sehe sie nur kurz sonntags in der Kirche. Da stehen sie aber immer unter sich oder sind bei ihren Eltern. Und zu uns raus, zur Schmiede, verirrt sich nie eine von ihnen. Ich habe kein Problem, ein Stück glühendes Eisen mit dem Hammer zu schmieden und in Form zu bringen. Aber bei den ...
... Mädchen bin ich linkisch und ungeschickt. Daher antworte ich ihr: »Das mag schon sein. Aber ich habe hier in der Schmiede mit ihnen nichts zu tun.« »Und wenn du deine Mutter im Geschäft besuchst, siehst du da keine?« »Außer am Sonntag kommt es nur selten vor, dass ich in die Stadt komme. Den Transport der Waren macht immer unser Knecht.« »Gibt es denn eine, die dir gefällt?« Die Unterhaltung wird mir immer unangenehmer und ich trockne meine Hände verlegen weiter ab. »Hmm... ja... da sind schon einige ganz... ganz hübsch.« »Und hast du auf dem Stadtfest schon einmal mit einer getanzt?« »Oh nein, oh nein! Ich kann gar nicht tanzen. Ich würde ihr bestimmt mit meinen großen Füßen immer auf die Zehen treten.« »Das glaube ich nicht«, meint Johanna, »wer so geschickt mit seinen Händen arbeiten kann, der kann doch bestimmt auch die paar Schritte eines Walzers tanzen.« »Nein wirklich. Würde ich eine zum Tanzen auffordern, wäre ich anschließend das Gespött der ganzen Stadt. Das kann ich nicht!« »Und«, beginnt sie langsam ihren nächsten Satz, »wie wäre es, wenn ich dir zeigen würde, wie man tanzt?« Ich schaue sie überrascht an und schüttle den Kopf. »Das geht doch nicht. Du kannst doch nicht mit mir tanzen. Du bist eine verheiratete Frau.« »Was soll das denn heißen?«, fragt sie etwas empört. »Nur weil ich verheiratet bin, heißt es doch nicht, dass ich nur noch mit meinem... mit meinem Mann tanzen darf. Wir machen das so: Machen deine Eltern immer noch ...