1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... brauche eine Weile, bis ich wieder bei mir bin, schaue mich um und finde mich alleine hockend auf dem Boden wieder. Ein Handtuch liegt über meinen Schultern. Nach einer Weile dusche ich erneut und ziehe mich an. Ich schalte die Sauna und alle Lichter aus. Der Unbekannte scheint das Studio bereits verlassen zu haben. Ich schaue nach seinem Namen im Computersystem am Tresen. Doch ich finde keinen Hinweis darauf, dass an diesem Abend überhaupt ein Mann in seinem Alter das Studio besucht hat. Ich verstehe es nicht. Grübelnd räume ich die letzten Tassen und Gläser in die Spülmaschine. Da fällt mir auf, dass eine Münze auf dem Tresen liegt. Ich will sie schon in die Kasse tun, als ich bemerke, dass es keine Euro-Münze, sondern eine Silbermünze ist, eine sehr alte Silbermünze. Auf der einen Seite hat sie einige griechische Schriftzeichen. Ich drehe sie um und dort sehe ich eingeprägt einen Blitz.
    
    Helena beendete hier ihre Geschichte. Sie schaute die beiden lächelnd an. Sie ließen sich einen Moment Zeit, die Erzählung sacken zu lassen.
    
    »Wow, eine schöne, eine aufregende Phantasie!«, fand Thomas.
    
    »Schwesterherz, Schwesterherz! Ganz schön heiße Story!«
    
    Helena schaute verlegen zu Boden. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass ihre Geschichte so gut ankam.
    
    Thomas fragte: »Ist der Bezug zu deinem Namen Absicht gewesen?«
    
    »Du meinst, weil Helena ein griechischer Name ist?«
    
    »Genau.«
    
    »Nein. Üblicherweise endet die Fantasie in der Dusche. Es ist eine spontane Eingebung ...
    ... gewesen, es als Eskapade dieses Gottes auszuschmücken.«
    
    »Finde ich gut«, sagte er. »Es gibt dem Ganzen am Schluss den besonderen Kick.«
    
    »Ja, er hat recht«, stimmte Melanie ihm bei, »damit erklärt sich im Nachhinein die Kraft, die Ausdauer und der Zauber, der von ihm ausging. Du weißt aber schon, dass dieses Geständnis heikel ist, oder?«
    
    »Warum?«
    
    »Ist das nicht offensichtlich?«
    
    »Nein, warum sollte es? Siehst du das Problem, Thomas?«, fragte Helena.
    
    »Nun, in deiner Vorstellung hast du Sex mit einem Gott«, erklärte Melanie. »Nicht nur mit irgendeinem Gott, sondern mit dem obersten Gott der Griechen, dem Frauenheld und Verführer schlechthin. Welcher sterbliche Mann kann da mithalten?«
    
    »Du... du bist unmöglich, Melanie!«, sagte Helena lachend. »Thomas, ignorier sie am besten!«
    
    »Nicht bevor sie erzählt hat, wie sie sich selbst in Stimmung bringt.«
    
    »Ach ja? Und danach ignorierst du mich? Nur für den Rest des Tages oder den Rest der Reise?«
    
    »Ähm«, stotterte er und wurde rot im Gesicht.
    
    Helena kam ihm zur Hilfe: »Merkst du's nicht? Meine Schwester nimmt dich nur auf den Arm!«
    
    Melanies breites Grinsen bestätigte Helenas Vermutung.
    
    Obwohl er in den letzten Tagen seit langer Zeit wieder etwas Selbstvertrauen zurückgewonnen hatte, gelang es attraktiven Frauen weiterhin spielend, dass sie ihn derart verunsichern konnten.
    
    Melanie unterbrach seine Gedanken und sagte: »Ich erzähle euch meine Phantasie gleich.«
    
    »Kann mir jemand vorher noch einen Tee ...
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