1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... den Schwestern hinüber, die aber keine Notiz von ihm zu nehmen schienen, zu sehr waren sie in ihr Gespräch vertieft. Da beide aus ihrer Position keinen Blick auf seinen Bildschirm werfen konnten, entschied er sich für »Kamasutra Trockenübungen«, die Geschichte eines Autors, von dem er bereits verschiedene Werke in der Vergangenheit mit Freude gelesen hatte. Nach dem Lesen der ersten Seiten fühlte er sich in seiner Auswahl bestätigt. Ihm gefiel das Szenario: Aus einem unverfänglichen Spiel heraus, begann es zwischen den beiden Protagonisten erotisch zu knistern.
    
    Er warf zwischendurch wieder einen Blick auf seine Mitreisenden. Sie hatten derzeit kein Auge für ihn übrig. Er war froh darüber, denn trotz der auftragenden, wasserdichten Hose hatte er Angst, dass ihn seine mittlerweile sichtbare Erregung in eine peinliche Situation bringen konnte. Er schmökerte ein wenig weiter und hätte am liebsten die Geschichte zu Ende gelesen. Dann fiel ihm ein, dass er sich zur Vorbereitung des Essens die regendichte Kleidung ausziehen würde und sein erwachter Freund bis zu dieser Zeit auf jeden Fall zur Ruhe gekommen sein musste.
    
    Er schaltete deshalb den Reader ab und wandte sich den beiden Frauen zu: »Was wollt ihr denn auf euren Schnittchen haben?«
    
    »Oh, wir können sogar Wünsche äußern«, bemerkte Melanie.
    
    »Natürlich! Wir haben doch hier fast Essen auf Rädern«, sagte er.
    
    »Haha! Das ist gut. Essen auf Rädern. Haha«, lachte Helena.
    
    Ihm gefiel ihr herzliches Lachen und sein ...
    ... Wunsch wuchs stetig, sie näher kennen zu lernen.
    
    »Im Ernst!«, sagte er. »Oder wollt ihr hier draußen selbst eure Brote belegen?«
    
    Helena begann: »Also, ich hätte gern Vollkornbrot. Unten immer mit dünn Butter bestrichen. Eine Scheibe mit Salami, eine mit Käse und zum Schluss eine mit Marmelade.«
    
    »Das klingt gut«, meinte ihre Schwester, »das Gleiche nehme ich auch.«
    
    »Kommt sofort!«, sagte er, ging unter Deck und zog sich die Überkleidung aus. Er bereitete für sie alle drei jeweils einen Teller vor. Unter den Vorräten entdeckte er ein Glas Cornichons. Er fragte nach oben: »Mögt ihr auch Gürkchen?«
    
    »Klar doch!«, kam es von oben.
    
    Er schnitt diese in feine Streifen und dekorierte damit ihre Brote. Erst brachte er den Geschwistern ihre Teller, anschließend holte er seinen und setzte sich neben Helena auf die Bank.
    
    »Das ist aber hübsch geworden. Nicht war, Melanie?«, bemerkte seine Sitznachbarin.
    
    »Ja das hat er gut gemacht. -- Kannst du auch kochen, Thomas?«, fragte sie.
    
    »Ein wenig schon«, sagte er, »zumindest hat sich bisher keiner meiner Gäste beschwert und es musste auch keiner mit einem Krankenwagen abgeholt werden.«
    
    »Das ist klasse!«, lachte Helena. »Dann können wir uns mit dem Kochen die nächsten Wochen ja abwechseln.«
    
    »Erwartet aber nicht so viel von mir«, dämpfte er die Erwartungen.
    
    »Was nicht ist, können wir dir im Zweifel noch beibringen. Nicht war, Helena?«
    
    »Klar doch. -- Ich glaube, das werde zwei schöne Wochen«, antwortete sie.
    
    »Das ...
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