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Ein unerwarteter Segeltörn Komplett
Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal
... belastete, freute sie sich für die beiden. Nachdem Thomas auf ihrer Schwester niedergesunken war, deckte sie die beiden zu und schmiegte sich an sie. Sie ging in Gedanken die letzten Minuten durch. Sie verstand sich nicht mehr. Wie konnte es sein, dass sie sich ein Kind vom ihm gewünscht hatte? Warum hatte sie dieser Gedanke zu dem großartigsten Orgasmus gebracht, den sie je erlebt hatte? Warum hatte sie so, die Kontrolle über sich verloren? Sie war im Nachhinein froh, dass er nicht ungeschützt in sie eingedrungen war. Hätte er sich in ihr ergossen, so hatte sie das Gefühl, hätte sie mit ihrer Scheide ihn bis auf das letzte Spermium leergesaugt. Sie atmete mehrfach tief ein und aus, um zu verhindern, dass ihre Gefühle Überhand gewinnen würden. Sie hörte auf zu denken, ließ alles von sich abfallen und entließ die Anspannung aus ihrem Körper. Sie schliefen alle eine weitere halbe Stunde, bis sie aufwachten, als sich die Erste von ihnen bewegte. Sie lagen sich noch einen Moment in den Armen, bis sie aufstanden und sich anzogen. Sie frühstückten ein letztes Mal im Cockpit. Sie redeten nicht viel. Jeder hing in Gedanken der Reise auf seine Weise nach. Melanie merkte, dass sie etwas schwermütig wurde. Dass, was sie befürchtet hatte, war eingetreten. Sie hatte Thomas so nah an sich herangelassen, dass es ihr jetzt schon wehtat. Sie war froh, dass sie sowieso bereits geplant hatte, nach der Rückkehr nur kurz bei ihrem Opa vorbeizusehen und dann wieder in ihr eigenes ...
... Zuhause zu fahren. Aus Liebe zu ihrer Schwester vermied sie alles, was ihren eigenen Zustand verraten könnte. Helena und Thomas hatten beim Packen und Aufräumen ihre Aufmerksamkeit mehr auf den und die andere gerichtet, turtelten wie frisch Verliebte miteinander und bekamen von Melanies Gemütszustand nichts mit. Gegen Mittag traf Klaus-Peter ein. Zu viert klarten sie das gesamte Boot auf und am Nachmittag fuhren sie zusammen nach Hause. Klaus-Peter fiel auf, dass im Gegensatz zur Hinfahrt, Thomas jetzt nicht vorne saß, sondern neben seiner jüngeren Tochter hinten. Was er schon beim Aufräumen vermutet hatte, war jetzt eindeutig. Sie saßen Hand in Hand auf der Rückbank. Bei einem Blick zur Seite fiel ihm auf, dass Melanie etwas zu bedrücken schien. Sie hatte ihren Kopf an die Seitenscheibe gelehnt und blickte mit traurigen Augen in die Ferne. Er überlegte, ob er sie ansprechen sollte. Entschied sich dagegen, da er ein vertrauensvolles Gespräch mit ihr besser später führen könnte, wenn sie alleine wären. Zu Hause angekommen, wurde das Auto entladen. Thomas begrüßte seine Eltern nur kurz und zu ihrer Verwunderung zog er Helena mit sich und verschwand in seinem alten Zimmer. Melanie hatte ihre Sachen in ihr Auto geladen und wollte sich von ihrem Papa verabschieden. Doch er ließ sie nicht gehen, nahm sie an die Hand und zog sie mit sich in den Garten und ließ sie sich auf die hölzerne Bank unter der alten Kastanie setzen. Es war die Rede- und Zuhörbank der Familie. Er ...