1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... »Zieh die Verschnürung auf! -- Jetzt sollte der Segelkopf obenauf liegen.«
    
    Thomas nahm die Ecke des Segels heraus, die er vorfand und fragte: »Meinst du dies hier?«
    
    Sie schaute sich das Stück genauer an und sagte: »Nein, das ist das Schothorn. Wir brauchen die Ecke, die nach oben muss. Leider müssen wir den ganzen Sack auskippen.«
    
    Er drehte den Sack zur Seite, griff die untere Naht und versuchte, das Segel herauszuschütten. Gerade als er den schweren Sack angehoben hatte, rief Klaus-Peter von hinten: »Wahrschau! Welle!«
    
    Das Boot wurde von der Welle plötzlich ruckartig nach oben getragen. Thomas hatte keine Hand frei, sich an der Reling festzuhalten und im letzten Moment, bevor er das Gleichgewicht verloren hätte, stützte Helena ihn mit ihrer Hand an seinem Po. Als das Boot die folgende Abwärtsbewegung ausführte, griff sie ihn an seinem Gürtel.
    
    »Wow!«, rief er. »Danke!«
    
    Als die Wellen unter dem Boot durchgelaufen waren und es wieder ruhig im Wasser lag, setzte Thomas seine Bemühung fort, das Segel aus dem Sack zu schütteln. Erst jetzt wurde ihm bewusst, wo Helena ihn angefasst hatte. Es war keine zärtliche Berührung an seinem Po. Es war auch kein Klaps. Sie hatte mit einem kräftigen Griff an seinen Allerwertesten Hand angelegt. Noch nie hat ihn eine Frau dort berührt. Obwohl das sicherlich nicht ihre Absicht gewesen war, fühlte es sich für ihn irgendwie gut an.
    
    Im Scherz fragte er: »Greifst du Männern immer so schnell an den Hintern?«
    
    »Nur bei ...
    ... besonderen Anlässen«, gab sie grinsend zurück.
    
    Ihm gefielen ihr Lächeln und ihre ungezwungene Art.
    
    »Und was gibt es außer einer großen Welle noch für besondere Anlässe?«
    
    »Das möchtest du wohl wissen?«
    
    »Ja klar doch!«
    
    »Verrate ich nicht. -- Warte, das ist es!«, rief sie und wies auf das Segel, welches vollständig aus dem Segelsack herausgerutscht war. Helena wühlte sich kniend durch den Segeltuchberg und suchte nach der gewünschten Ecke. Sein Blick fiel auf ihren Po: Ihm gefiel die Rundung, die sich unter ihrer Jeanshose abzeichnete.
    
    »Ich hab ihn!«, rief sie -- viel zu schnell für seinen Geschmack. Sie hielt die Ecke in einer Hand und forderte ihn auf: »Komm mit. Ich zeige dir, wie er angeschlagen wird.«
    
    Sie rutsche auf dem Deck zu den zwei parallelen Stahlseilen, Vorstagen genannt, die von der Spitze des Bootsdecks zum Mast hinauf gingen, und er kniete sich neben sie. Zusammen befestigten sie das Segel an einem der Stagen. Während sie so dicht beieinander arbeiteten, ließ er abermals möglichst unauffällig einen Blick über die Dreiundzwanzigjährige neben sich schweifen. Er wurde gewahr, dass sie sich in den letzten Jahren, in denen sie sich nicht gesehen hatten, zu einer wunderschönen und attraktiven Frau entwickelt hatte.
    
    Melanie riss ihn aus seinen Gedanken, als sie mit der Steuerbordschot zur Befestigung an der Genua nach vorne kam. Mit dieser Leine wird die Segelstellung auf der rechten Seite reguliert. Während Helena und Thomas das Segel an der Reling mit ...
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