1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... nie in den Sinn gekommen, jemand anderen beim Sex zuzusehen. Wie die meisten schaute sie schon weg, wenn sie einem Paar begegnete, das heftig knutschte. Auch jetzt würde sie nicht stehenbleiben, wenn sie zwei Menschen so sehen würde. Aber in einem Moment, wenn sie sicher war, nicht gesehen zu werden, konnte sie heute das Bedürfnis nicht leugnen, andere heimlich beobachten zu wollen.
    
    Sie ließ den E-Book Reader sinken, wälzte sich auf die Seite und begann in Gedanken ein Gespräch mit der Bordwand: »Wäre es schlimm, wenn ich ein wenig Mäuschen bei den beiden spielen würde?«
    
    »Du verletzt damit aber ihre Privatsphäre. Das ist dir schon klar, oder?«
    
    »Aber, sie würden es ja nicht mitbekommen.«
    
    »Eine Verletzung wäre es trotzdem!«
    
    »Ich habe ebenso meine Bedürfnisse. An die denkst du gar nicht, oder?«
    
    »Du könntest dir doch seinen Reader ausleihen und eine seiner erotischen Geschichten lesen.«
    
    »Ja, könnte ich. Aber A, er liegt im Salon und da bin ich im Moment nicht erwünscht. Und B, sind die Geschichten ja ganz nett. Die Intensität des wirklichen Lebens können sie jedoch nicht bieten. Das müsstest du am besten wissen. Du warst doch die Nächte dabei, die ich mit ihm hier verbracht habe, und keiner hatte so einen guten Rundumblick, wie du. Oder?«
    
    »Ich gebe mich geschlagen. Tu das, wonach es dir gelüstet. Beschwer dich aber nicht bei mir, wenn etwas schiefläuft!«
    
    Melanie richtete sich auf und setzte sich auf die Koje, die der Türöffnung am nächsten war. Würde ...
    ... die Klinke quietschen, fragte sie sich. Sie überlegte, ob sie sich an ein solches Geräusch erinnern konnte. Ihr fiel aber kein dazu passender Klang ein, bis sie sich erinnerte, dass ihr Papa quietschende Türen, Klinken und Schubladen nicht ausstehen konnte und selbst immer dafür sorgte, dass sie lautlos zu betätigen waren. Sie schaute, wie sie die Tür feststellen konnte, und entschied sich für ein Handtuch, dass in einer Ecke ihrer Koje lag. Sie sah sich um, ob es eine Lichtquelle in der Kajüte gab, die in den Salon scheinen konnte, und zog leise die Stoffjalousie des Deckenluks zu. Sie setzte sich in der Nähe der Tür zurück auf die Koje und drückte langsam die Klinke herunter. Als die Klinke tatsächlich kein Geräusch machte, seufzte sie leise und bedankte sich gedanklich bei ihrem Papa. Ebenso langsam zog sie die Tür so weit auf, bis sie einen Teil des Salons überblicken konnte. Von ihrer Schwester sah sie ihren Körper nur vom Bauch abwärts. Ihr Kopf wurde durch die Einbauten des Waschraums verdeckt. Für mehr hätte sie die Tür weiter öffnen müssen, was sie sich nicht traute. Thomas drückte in diesem Moment seinen Mund auf von Helenas Slip verdeckten Schamhügel. Melanie sicherte die Tür in dieser Position mit dem Handtuch am Boden, lehnte sich zurück und verfolgte das Liebesspiel der zwei.
    
    Thomas blickte zu Helena auf und fragte: »Darf ich dein Höschen ausziehen?«
    
    Diese reagierte nicht sofort und so überlegte er, ob sie mit ihren Gedanken woanders oder er zu weit gegangen ...
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