1. Sandwichgate


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Cuckold

    ... hochschaute - die Distanziertheit und gleichzeitig diese völlig verzweifelte Unruhe in seinen Augen.
    
    Bestrafung?
    
    Daniela musste unweigerlich schmunzeln. Was sollte sie ihm tun? Ihn rügen und seine Unfähigkeit als Grund für seinen Fehler ins Visier nehmen? Nein, das war zu einfach. Viel zu simpel für einen Mann wie Jens, der eigentlich nie wusste, wann er seine Klappe halten sollte, aber trotzdem immer wieder aus der Not heraus landete, wo er nicht hingehörte.
    
    Vielleicht war es gerade die Verlegenheit in ihm, die Daniela neugierig machte. Sie überlegte, was für eine Strafe sie ihm tatsächlich geben könnte. Etwas, das ihn in den Wahnsinn trieb. Etwas, das ihn an seine Grenzen brachte. Aber was?
    
    Vielleicht sollte sie ihn einfach ignorieren. Vielleicht sollte sie ihn wirklich in der Luft hängen lassen, wie er es so oft mit seinem ständigen Schwanken zwischen Fehlern und hilflosem Zögern tat. Doch die Idee, ihn im wahrsten Sinne des Wortes auszusperren, ihn mit der konsequenten Strenge einer unangreifbaren Autorität zu strafen, gefiel ihr zunehmend. Sie könnte ihm einfach klar machen, dass er mit seinem ständigen Versagen und seinem Mangel an Verantwortung bei ihr nicht durchkam. Nein, Jens hatte es nicht verdient, weiter in ihrer Nähe zu sein.
    
    Der Gedanke an das mögliche Spiel zwischen ihnen setzte ihre Fantasie in Gang. Sie könnte ihn in die Ecke drängen, ihm aufzeigen, dass er sich nicht wie ein freier Mann bewegen konnte. Daniela wusste, wie sie Männer ...
    ... bändigen konnte, aber sie wusste auch, dass Jens nie ganz in diese Schablone passte. Er war einfach zu chaotisch, zu unberechenbar.
    
    Ihr Blick glitt erneut zu ihm, während sie noch einmal an ihrem Sekt nippte. Der Flur, der zum Kopierraum führte, war nur wenige Meter entfernt, und sie hörte die eindeutigen Geräusche, die aus der Richtung des kleinen Raums drangen. Doch sie beachtete sie nicht weiter. Diese Geräusche waren nicht von Interesse. Es war nicht ihre Sache, sich um den typischen Flirt von Dustin und Carola zu kümmern. Sie wusste, dass Carola sich ohnehin immer wieder auf diese Spiele einließ.
    
    Doch die Geräusche... die Stimmen... das leise Rascheln von Papier und... war das etwa das Geräusch einer sich öffnenden Hose? Daniela schmunzelte wieder. Typisch. Dustin konnte einfach nicht anders. Aber sie schüttelte den Gedanken ab. Was sie jetzt wollte, war etwas anderes. Sie wollte die Kontrolle zurück.
    
    Sie dachte darüber nach, was passieren würde, wenn sie ihm jetzt eine Lektion erteilte, ihm zeigte, dass sie eben nicht so leicht zugänglich war. Vielleicht sollte sie ihn dazu bringen, sich für seinen Fehler zu rächen, um ihn dann auf eine Weise in seine Schranken zu weisen, die er nicht vergessen würde. Sie hatte das Gefühl, dass es genau das war, was er brauchte - eine klare Grenze. Eine, die er nicht übertreten durfte. Und wie das in ihrer Welt war, war es nie genug, einen Fehler zuzugeben. Man musste ihn auch bezahlen lassen.
    
    Und so stand sie da, versonnen, mit ...
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