1. Gefangen im Netz der Begierde 02


    Datum: 25.08.2026, Kategorien: Inzest / Tabu

    ... und klirrenden Gläsern. Und das Licht - grelle, blitzende Stroboskope, die die Szenerie in abgehackte, surreale Einzelbilder zerlegten, rotierende Farbspots, die Nebelschwaden in giftigem Grün, Lila und Blau einfärbten.
    
    Der Geruch war eine betäubende Mischung aus billigem Parfüm, Schweiß, Bier, süßlichen E-Zigaretten-Dämpfen und vom stärkerem Alkohol, der gegen den
    
    Untergrund kämpfte. Die Luft war dick, heiß, klebrig - schwer zu atmen.
    
    Die Tanzfläche unten war ein brodelnder Hexenkessel. Ich kämpfte mich durch die Menge auf der Promenade, die wie eine Galerie um das Inferno herumführte. Es war ein Kampf gegen einen lebendigen, schwankenden Dschungel aus besoffenen, schwitzenden Leibern. Schultern stießen
    
    mich an, Hüften schlugen gegen meine, Hände griffen nach Balance oder etwas anderem. Ich spürte weiche Brüste, die sich gegen meine Schultern pressten, als jemand stolperte, feste Oberschenkel,
    
    die an meinen streiften, Blicke -- glasig, lüstern, gleichgültig - die mich für einen Sekundenbruchteil musterten, bevor sie weiterglitten. Der Bass vibrierte durch den Boden, durch meine Stiefel, direkt
    
    in meine Eingeweide. Ein Mädchen mit wirren Haaren und glasigen Augen lachte mir ins Gesicht, ihr Atem roch süß-sauer nach Wodka und fragte mich dreist, ob ich Koks hätte, bevor sie von ihrem Begleiter weggezogen wurde.
    
    Jede Berührung, jeder Blick, jeder Hauch von fremdem Schweiß und Parfüm verstärkte das Gefühl der Panik, der absoluten Fremdheit - und weckte ...
    ... widerwillig die Erinnerung an ihre Nähe, ihren Duft, noch keine 15 Minuten zuvor.
    
    Plötzlich, über dem allgemeinen Gebrüll, hörte ich einen Satz, der mir das Blut in den Adern gefrieren ließ. Zwei ältere Männer, offensichtlich schon schwer betrunken, lehnten an der Brüstung
    
    direkt vor mir, ihre Blicke waren gierig auf die Tanzfläche gerichtet. Der eine, mit kahlrasiertem Schädel und dickem Nacken, brüllte seinem Kumpel ins Ohr:
    
    ,,...und? Hast du die heiße Rothaarige da unten gesehen? Die wahnsinnige?"
    
    Er grinste breit, ein Goldzahn blitzte im Stroboskoplicht.,,Grade noch! Die kleine Feuerstute! Hat mir beim Vorbeitanzen einfach So..."Er machte eine obszöne Greifbewegung mit der Hand in Richtung seines Schrittes.,,...bam! Direkt auf das alte Eisen drauf! Voll drauf! So eine unverschämte Sau!"
    
    Sein Lachen war ein heiseres Bellen.,,Genau wie in den guten, alten Achtzigern, Mann! Eine richtige feurige Braut! Ich würd' die sofort abschleppen, wenn..." Er spuckte verächtlich aus.
    
    ....wenn die nicht diese drei wandelnden Kühlschränke dauernd um sich hätte! Sind wohl Bodybuilder oder so, diese... Arschlöcher! Die lassen keinen ran! Absolut keinen!"
    
    Rothaarig. Feuerstute. Keine Hemmungen. Die Worte trafen mich wie Schläge unter die Gürtellinie. Jenny. Es konnte nur sie sein. Die Beschreibung passte schrecklich gut: ihre Energie, ihre Provokation, ihr mutiges Kleid. Und Kühlschrank-artige Typen? Das klang nach einer Katastrophe, die jeden Moment explodieren konnte. ...
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