1. Dunkle Empfängnis Teil 03 - Der Traum


    Datum: 25.08.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,

    ... zu geben. Er griff nach ihrem weißen Kleid und zog es vorsichtig und umsichtig aus. Darunter war sie überraschenderweise nackt. Er streifte das Kleid oben über die Schultern und zog es langsam nach unten. Ihre Brüste waren groß und weich mit festen, hervorstehenden Nippeln, an denen das Kleid kurz hängen blieb.
    
    Dann legte er ihren Bauch und ihre Hüfte frei, sanft geschwungene Linien fielen ihm ins Auge. Ihre Vulva darunter war getrimmt und die Vulvalippen wunderschön rosig. Die Beine, schließlich auch freigelegt, waren fest und sahen nicht gerade aus, als würde sie lange Wanderungen unternehmen.
    
    Er warf das Kleid in die Ecke und deckte die Frau vorsichtig zu. Die Wunden schienen schnell zu verheilen, denn die Schwellungen und der Blutfluss waren endgültig fort. Er ging wieder nach nebenan. Er nahm mehrere Holzscheite und schichtete sie in seinem Kamin. Mit wenig Mühe zündete er, mit Hilfe von Feuerstein und Stahl, das Holz an.
    
    Das würde den Raum angenehm warm halten. Er setzte sich in seinen Stuhl vor dem Kamin und sah hinüber in das andere Zimmer. Die Frau schlief tief und fest. Gut. Sie würde sich erholen müssen. Er drehte seinen Kopf zurück und starrte in das Feuer.
    
    Der Aquamarin. Das wäre die Lösung all seiner Probleme. Doch sie waren so teuer. Er könnte tatsächlich einen vom Jarl stehlen. Ein Diebstahl ist der einfachste und schnellste Weg, doch die Risiken... Er könnte mit einer Petition vor den Jarl treten. Er würde den Jarl bitten, ein besseres Holz für ...
    ... seine Schiffe schlagen zu dürfen. Dafür brauchte er dann Geld, um die Reise zur Quelle dieses Holzes zu finanzieren.
    
    So könnte er ihm besseres Holz anbieten. Wenn der Jarl einverstanden ist, dann würde er dorthin gebracht, wo der Jarl seine Wertsachen verwahrt. Vielleicht auch der Aquamarin. Mit etwas Glück würde dann sein Bewacher kurz nicht schauen und er könnte sich den Stein schnappen. Dann müsste es ganz schnell gehen. Zum See und dann das Ritual.
    
    Während er seinen Plan im Kopf perfektionierte, streckte er sich und gähnte. Irgendwie überkam ihn schnell die Müdigkeit. Normalerweise würde er erst später zu Bett gehen. Doch die Müdigkeit kam heute deutlich schneller.
    
    Es schien ja auch kein Wunder zu sein. Sein Liebesakt im See, der Kampf und dann das Tragen und Versorgen der schönen Unbekannten. Er gähnte erneut, streckte seine Beine. Sein Kopf sackte nach vorne. Er schreckte wieder auf, gegen den Schlaf ankämpfend. Doch die Müdigkeit war stärker und seine Augen fielen zu, sein Körper sackte auf dem Stuhl zusammen.
    
    Zuerst war da nur Schwärze. Dann hörte er das Rauschen von Wind und das Rascheln von Blättern. Er ging durch die Schwärze, spürte ein Kitzeln an seinen Füßen. Es war das Gefühl von Gras an seinen nackten Füßen, dazwischen die samtige Oberfläche von Moos.
    
    Seine Augen waren offen und langsam setzte sich ein Bild zusammen.
    
    Dunkle Schemen, die hin und her schwangen. Das Rascheln der Blätter wurde lauter. Er sah den schattenhaften Umriss eines Baumes. ...
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