1. Schreibtherapie 2.2


    Datum: 31.08.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... jetzt seit fast einem Jahr Single. Meine letzte Beziehung... war kompliziert." Ich sah sie fragend an. „Was ist passiert?", fragte ich. Sie seufzte. „Am Anfang war alles wunderbar", erzählte sie. „Wir hatten eine tolle Zeit, waren glücklich. Und ich bin sehr offen, was Sexualität angeht. Meine Erziehung war ohne Tabus und auf dem Bauernhof habe ich auch schnell viel zu diesem Thema mitbekommen. Ich dachte, er könnte damit umgehen."
    
    Sie machte eine Pause und sah mich direkt an. „Aber er hat meine Offenheit ausgenutzt...", sagte sie mit einem ebenfalls bitteren Unterton. „Er hat intime Details aus unserer Beziehung erzählt, vor seinen Freunden, vor anderen Leuten. Plötzlich hatte ich den Ruf eines... Flittchens." Ich sah Therese fassungslos an. „Das ist ja unglaublich", sagte ich. „Was für ein Idiot!" „Ja, das war er.", sagte sie. „Ich war so enttäuscht von ihm. Ich habe die Beziehung sofort beendet. Ich lasse mich doch nicht so behandeln." Ich legte meine Hand auf ihre. „Das tut mir leid...", sagte ich. „Du hast das nicht verdient. Er war es nicht wert." Therese lächelte mich schwach an. „Danke...", sagte sie. „Du bist ein guter Zuhörer. Ich bin froh, dass ich dir das erzählen konnte." „Immer wieder gern!", sagte ich. „Und weißt du was? Ich finde, du bist eine tolle Frau. Du bist offen, ehrlich und weißt, was du willst. Das ist doch super!" Therese kicherte. „Danke...", sagte sie. „Du bist wirklich sehr nett."
    
    Therese wurde plötzlich ernst, ihr Blick war intensiv, als ...
    ... sie meine Hände nahm. „Alex...", sagte sie leise, „ich glaube, wir müssen reden. Diese Situation... sie ist besonders." Sie machte eine kurze Pause, schien nach den richtigen Worten zu suchen. „Ich muss in etwa drei Wochen wieder weg", fuhr sie fort. „Und ich... ich möchte keine Fernbeziehung. Das würde uns beide nur unglücklich machen." Ich nickte langsam, spürte, wie sich ein Kloß in meinem Hals bildete. „Ich verstehe...", sagte ich. Therese sah mich eindringlich an. „Ich brauche dein Versprechen", sagte sie. „Versprich mir, dass du dich nicht in mich verliebst. Ich will nicht, dass du verletzt wirst." Ich verleugnete meine Gefühle, versteckte die Enttäuschung hinter einer Maske der Gleichgültigkeit. „Ich verspreche es", sagte ich. „Ich will auch keine Fernbeziehung. Wir können die Zeit, die wir haben, genießen und uns dann trennen, wenn es so weit ist." Therese seufzte erleichtert. „Danke, Alex", sagte sie und lächelte mich schwach an. „Du bist ein vernünftiger Mann."
    
    Wir küssten uns, ein sanfter, trauriger Kuss, der von dem Wissen um das bevorstehende Ende überschattet war. „Wir werden diese Zeit genießen...", flüsterte Therese, ihre Lippen streiften meine. „Wir werden uns jeden Moment merken. Und wenn es vorbei ist, gehen wir getrennte Wege." „So machen wir das", sagte ich und küsste sie noch einmal. „Ich werden mich an unser Versprechen halten."
    
    Wir bezahlten unser Frühstück und verließen die Bäckerei. Der Sexshop lag tatsächlich mitten in der Fußgängerzone und sah ...
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