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Schreibtherapie 2.2
Datum: 31.08.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... von außen eher unspektakulär aus, fast schon wie ein kleines Modegeschäft mit leicht verdunkelten Scheiben. Wir blieben davor stehen und musterten das Schaufenster, in dem einige harmlos wirkende Dessous und Massageöle ausgestellt waren. Therese sah mich mit einem breiten Grinsen an. „Also, Alex", sagte sie, ihre Augen funkelten schelmisch. „Wirklich noch nie in einem Sexshop gewesen, ja?" Ich zuckte mit den Schultern. „Nee, ehrlich gesagt nicht...", gab ich zu. „Bei uns auf dem Land war das einfach kein Thema. Da kannte jeder jeden, und so was hätte sich natürlich wie ein Lauffeuer verbreitet. Und das Internet war zu meiner Jugendzeit auch noch nicht so... ausgebaut, sage ich mal." Therese kicherte diebisch. „Oh mein Gott, du armer Kerl!", rief sie gespielt entsetzt. „Das ist ja furchtbar! Keine Aufklärung, keine sündigen Verlockungen..." Sie fasste sich theatralisch an die Brust. „Keine Sorge, Alex, das werden wir jetzt ändern! Ich werde dir einen ordentlichen Kulturschock verpassen. Halt dich fest, mein Lieber, es wird... aufschlussreich!" Sie grinste mich an, und ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. „Ich bin ja schon ganz gespannt", sagte ich. „Zeig mir die dunkle Seite der... äh, der Fußgängerzone." Als wir den Sexshop betraten, schlug mir sofort ein ungewohnter Geruchsmix aus Gummi, Parfüm und etwas undefinierbar Süßlichem entgegen. Ich fühlte mich augenblicklich unwohl, irgendwie ertappt, obwohl niemand außer Therese mich kannte. Die Wände waren vollgestopft ...
... mit Dessous in allen erdenklichen Farben und Formen, glitzernden Strapsenhaltern, Lack und Leder. Dazwischen reihten sich unzählige Boxen und Blisterpackungen mit Dingen, deren genaue Funktion sich mir nur vage erschloss. Überall standen und hingen seltsam geformte Objekte aus Plastik und Silikon. Es war... überwältigend. Und ein bisschen peinlich. Therese schien meine Verlegenheit zu bemerken und grinste mich breit an. „Na, mein lieber Alex", sagte sie mit einer übertrieben lehrerhaften Stimme. „Willkommen im Paradies der sündigen Freuden! Keine Sorge, das Fräulein Lehrerin Therese für Sexologie führt dich sicher durch diesen Dschungel der Lust." Sie nahm mich am Arm und zog mich zu einem Regal mit vibratorenähnlichen Geräten. „Siehst du? Das hier sind Vibratoren...", erklärte sie, als würde sie einem Fünfjährigen die Funktionsweise eines Bauklotzes erklären. „Die gibt es in allen Größen, Formen und Vibrationsstärken. Für Anfänger empfiehlt sich vielleicht ein kleines, dezentes Modell... oder...", sie hob eine besonders monströse Ausführung in die Höhe, die aussah wie ein Raumschiff, „... frau fängt gleich mit dem Flaggschiff an!" Ich stammelte etwas von „interessant" und fühlte, wie meine Wangen glühten. Es war, als würde ich etwas zutiefst Verbotenes tun, etwas, das meine biederen Freunde aus meiner Heimat niemals in Erwägung ziehen würden. Therese beobachtete mein unglückliches Gesicht und kicherte. „Ach, Alex, du bist ja so verklemmt! Hast du denn wirklich noch nie... ...