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Die Geschichte der Maya Klein Ende
Datum: 11.09.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... herunter, dann gähnte sie gekünstelt auf. „Ich würde mich gerne ‚ne Stunde hinlegen, ist das okay?" Saskia lachte auf, dann trommelten ihre Fäuste gespielt auf Mayas Oberarm. „Untersteh dich! Zeig mir, was sie geschrieben hat. Bitte!" Maya hob das Handy leicht an und linste unter den Spalt, als ob es sich um ihre Karten beim Pokerspiel handeln würde. „Du bist gemein!", lachte Saskia. Ihr standen Tränen in den Augen, übermannt von ihren Gefühlen in diesem Moment. Maya erbarmte sich ihrer, hob das Gerät an und las vor. „That's fantastic! What two beautiful women! Kiss them for me! May I put the video on my channel? Please ask them!" Saskia machte große Augen. Sie griff nach einem Kissen, presste es vor ihr Gesicht und kippte nach hinten weg. „Das war es, Maya! Wenn ich sie gleich nicht mehr reanimieren kann, ist sie als glückliche Frau gestorben", lachte Sandra. „Was sagst du, Saskia? Darf sie?", fragte Maya amüsiert. Es drang nur unartikuliertes Schluchzen und Heulen unter dem Kopfkissen hervor. „Ich kann übersetzen", meinte Sandra. „Das heißt mit ziemlicher Sicherheit ja." „You are only too welcome to do so. Saskia and Wilma are very happy. I love you so much. Take care of yourself!" Es dauerte ein paar Minuten, dann kam die Antwort. „I love you so much that it hurts. My great warrior! See you soon! I'm looking forward to it! Video is online. Thank you very much for your wonderful gift." Maya reagierte perplex. Was meinte Jeane damit? ...
... Sie würden sich bald sehen? Wie meinte sie das? „Jeane? What do you mean about meeting paths? When and where?" Saskia richtete sich wieder auf. Sie senkte das Kissen und sah mit verheulten Augen zu Maya hinüber. „Ist was passiert?" Maya schüttelte ihren Kopf und meinte, dass Jeane das Video online gestellt hatte. Saskia kreischte auf, zog ihr Handy hervor und fand tatsächlich einen Clip von Jeane, wie diese ihr Video anteaserte. „Uaaaah! Das gibt es nicht! Ich raste aus!" Sie umarmte Maya, dann rannte sie die Treppe hoch. Sandra sah ihr müde nach und seufzte. „Meine Kleine ist ein Jahr älter als du, aber gerade benimmt sie sich ziemlich infantil." Sie legte ihren Kopf schief. „Geht es dir gut, Türmchen?" Maya sah noch einmal auf das Handy herunter, dann nickte sie. „Jeane meint, dass wir uns bald sehen werden, ich weiß aber nicht, wann und wo." Sandra lächelte. „Wird ‚ne Überraschung sein, Süße. Tu mir nur einen Gefallen und erzähle dem Fan dort oben nichts davon, sonst bringst du sie nachher wirklich noch in Gefahr." In diesem Moment hörte man Stimmen im Flur, und zwei Männer traten in das Wohnzimmer. Beide hochgewachsen, Brille auf der Nase, schlanke und sehnige Körper, waren Vater und Sohn unschwer zu erkennen. „Hey! Sie ist schon da, schön. Maya, richtig? Freut mich sehr, dass du bei uns bist." Vater Lars trat an Maya heran, überblickte ihren Körper und bat sie dann darum, sitzen zu bleiben. Er reichte ihr die Hand, dann wandte er sich seiner Frau ...