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Die Geschichte der Maya Klein Ende
Datum: 11.09.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Richtung, dann trottete sie zu Lars, leckte ihm über seine rechte Hand, sah kurz zu ihm auf und drehte sich dann entschlossen wieder auf der Stelle, um sich zurück in die sichere Zone hinter dem Sofa zu begeben. „Lang zu, Maya!", wurde Maya von Günter aufgemuntert. Die junge Frau lächelte. Es war wie sonst. Mit der ersten gegessenen Brothälfte setzte bei ihr ein Automatismus ein, der erst endete, als das letzte Stück verspeist war. Sohn und Vater sahen ihr schweigend zu und fanden erst ins Gespräch zurück, nachdem sie geendet hatte. „Okay. Jetzt weiß ich, was gesunder Appetit ist", lachte Lars. „Erzähl, Maya! Du warst schon öfter in Köln. Schöner als Dortmund, richtig?" Die drei tauschten sich lebhaft über die beiden Städte aus, sprachen über die jeweiligen Vorzüge und wechselten zum Thema Schulabschlüsse, nachdem Maya berichtet hatte, dass sie außer der Reihe ihre Prüfung zur mittleren Reife abgelegt hatte. „Was ist der Hintergrund?", fragte Günter neugierig. „Ich wusste nicht, dass so etwas möglich ist." „Ich soll mit meinem achtzehnten Geburtstag sofort in den aktiven Polizeidienst gehen. Ich habe ein Syndrom, was mir gewisse Möglichkeiten gibt." „Und welche wären das?", fragte Lars interessiert. Maya sah hilfesuchend zu Sandra hinüber. Sie wusste nicht genau, ob sie hier etwas erzählen wollte. „Mach, wie du denkst, Süße. Die beiden halten dicht." Vater und Sohn sahen zu Sandra hinüber, dann war wieder Maya im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit. ...
... „Wenn du nicht erzählen willst, dann drängen wir dich auch nicht dazu. Lass gut sein!", meinte Günter. „Ich war heute bei einem Ausrüstungstest", erzählte Maya leise und räusperte sich. „Ich musste verschiedene Aufgaben absolvieren, damit man meine künftige Ausrüstung möglichst gut auf mich anpassen kann." Lars lächelte. „Und was ist dabei herausgekommen? Nur wenn du magst." Maya sah nervös zwischen den beiden hin und her. „Dass mein optimales Ausrüstungsgewicht bei 350 Kilogramm liegt." Schweigen. Maya fühlte Wilmas Atem an ihrem Hinterkopf, wahrscheinlich wunderte sie sich darüber, dass es auf einmal so ruhig wurde. „Dreihundertfünfzig Kilo?", fragte Günter nach. Maya nickte in seine Richtung. „300 Kilo für meinen Körperschutz, 50 Kilo für Waffe und übrige Ausrüstung." Sandra trat an die Theke. „Die beiden scannen jetzt, ob du schwindelst, Maya, und sind verwirrt, weil sie fühlen, dass du im Ernst gesprochen hast." „Wie kann das aber sein, Schatz?", fragte Lars verstört. „Ich darf euch nichts Näheres sagen. Außer vielleicht, dass jemand bei Maya Gott gespielt hat und dabei keinerlei Maß und Vernunft gekannt hat. Einzig ein Mediziner hat das Schlimmste verhindert." Lars und Günter sahen fragend zu Sandra hinüber, doch die stand schon wieder an der Anrichte. „Jetzt kommt nichts mehr, das wissen wir aus Erfahrung." „Arbeitest du auch in der Universitätsklinik?", fragte Maya Lars, einen Themenwechsel versuchend. Der ließ sich darauf ein, und so ...