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Die Geschichte der Maya Klein Ende
Datum: 11.09.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Manne, Hevi, Can und ich die letzten Tage gemacht? Gut, Serkan hat auch geholfen, zumindest ein bisschen." Er lächelte. „Ich habe auch eine kleine Überraschung für dich. Ich hoffe, sie gefällt dir." Maya stutzte. „Wieso denn? Du hast mir doch schon die Schuhe und Stiefel besorgt. Mensch Sascha, du übertreibst total." Sascha drehte sich auf die Seite. „Hör auf damit! Du wirst dich freuen, alles andere ist mir egal. Genieße einfach morgen den Tag, okay? Peggy wird auch gebracht, Hevi hat schon mit ihren Eltern gesprochen. Die hätte uns alle, dich eingeschlossen, komplett fertiggemacht, wenn wir sie vergessen hätten." Maya lachte. Sie freute sich wirklich auf ihre kleine Freundin. Es würde ihr Spaß machen, so wie es ihr damals bei Serkan Spaß gemacht hatte. „Klasse, dann ist morgen richtig Action angesagt. Sandra kommt mit Lars und Saskia zum Mittagessen, die Tochter dann auch später mit zu Manfred. Die fahren dann morgen mit mir zusammen zurück nach Köln. Elif und Ahmet waren ebenfalls mittags im Restaurant dabei, Jenny und Jacque kommen am Abend, Serkan, Zeynep, Mehmet, Derya...", Maya zählte immer mehr Namen auf. Erst in diesem Moment begriff sie, wie reich sie an Freundschaften war. Am nächsten Morgen ging es ihr deutlich besser. Klaus, Rosa, Thomas und Marlene bestanden auf einem gemeinsamen Frühstück. Amerikanisch! Süß und herzhaft. Klaus hatte sich wirklich Mühe gegeben, Maya und seiner Familie etwas Besonderes zu bieten. Dennoch schaffte es Rosa nicht, ...
... sich zurückzuhalten. Polizei war Thema, und sie zerlegte alles, was Maya erzählte, in kleine negative Teile. Kannte man Saschas Mutter nicht, reagierte man mit Wut; hatte man verstanden, wie sie tickte, reagierte man genervt, sah aber ein, dass sie sich nur Sorgen machte. „Es gibt eine kleine Aufmerksamkeit der Familie", meinte Rosa schließlich. Sie schob den Stuhl zurück und verschwand im Wohnzimmer. Maya sah ihr besorgt nach. Sie verband mit jeder Aktion Rosas etwas Anstrengendes, zumindest aber Nerviges. So nahm sie ein Kuvert entgegen, öffnete es und fand ein Paypal-Guthaben über tausend Euro darin. „Du kannst es abrufen, wenn du mit Sascha und Hevi nach London fliegst. Es sollte für eure Flüge reichen." Maya war sprachlos. Sie blickte zu der großen schlanken Frau mit dem steinernen Gesicht auf, während ihre Kinder ähnlich überrascht reagierten. Sie konnten sich nicht daran erinnern, jemals ähnlich großzügig behandelt worden zu sein. Die beiden Frauen umarmten sich, Rosa gab Maya einen Kuss auf die Wange, dann war die kurze Szene des Glücks vorbei. Rosa begann, Mayas Weg in den Beruf mit dem Saschas zu vergleichen, woraufhin diesem nach dem Frühstück Tränen der Wut im Gesicht standen. Was hatte sie gemeint? Er stolperte durchs Leben und schlug immer wieder hin, wo andere den direkten Weg nahmen. Maya hatte von Nadja ein neues Kleid bekommen. Ganz in Rot, ihre neuen Pumps an den Füßen, ließ sie sich von Marlene einen Zopfkranz auf den Kopf zaubern. Dabei gab sich ...