1. Die Geschichte der Maya Klein Ende


    Datum: 11.09.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... herausbrachte.
    
    „This is the singing dance queen! Where is the other one? Wilma, do I remember correctly?" Saskia stotterte, dann stand sie auf und lief davon.
    
    Sascha rettete die Situation und entschuldigte sich für die Freundin. „She can't do it right now, Jeane. You're a big part of her life!" Jeane zeigte Verständnis und tauschte mit Sascha ein paar Sätze aus. Dann aber wollte sie nicht mehr länger stören. Maya reagierte verdutzt, als Jeane auflegte, bevor sie sich selbst von ihr verabschieden konnte, und nahm etwas verstört von ihrem Freund das Handy entgegen.
    
    Saskia musste von Sandra von der Damentoilette geborgen werden. Die junge Frau war völlig aufgelöst, weil sie die einzigartige Möglichkeit, die von ihr so bewunderte Sängerin kennenzulernen, nicht genutzt hatte. Völlig entrückt saß sie auf ihrem Stuhl, unfähig etwas zu essen oder zu trinken.
    
    Maya war von der Szene gerührt. Es tat ihr leid, Sandras Tochter so zu sehen. Sie konnte das gut nachvollziehen. Sie war zwar nie solch ein Fan von einem einzelnen Künstler gewesen, aber es musste sich schrecklich anfühlen, in dem Moment, in dem sich das Gewünschte einstellte, so komplett von sich selbst enttäuscht zu werden. Saskia war von ihrem eigenen Verstand, ihren Gefühlen und letztlich auch ihrem Körper im Stich gelassen worden.
    
    „Du wirst sie bestimmt noch kennenlernen. Sie weiß, dass du ein großer Fan bist."
    
    Die Freundin reagierte nur langsam auf ihre Worte. „Will ich das dann noch? Die hält mich für ...
    ... komplett verrückt. Ich bin erwachsen, Maya, und führe mich bei ihr wie eine Irre auf."
    
    „Da wirst du sicher nicht die Einzige sein. Das gibt es bestimmt noch öfter. Ihr wird das schon oft passiert sein." Sie lächelte. „Warst halt du mal die Wilma heute."
    
    Saskia lachte. „Du bist doof! Aber auch lieb. Danke! Ich bin so froh, dass ich dich kennen darf."
    
    Maya umarmte Saskia und flüsterte ihr ein „Dito" zu, dann setzte sie sich wieder neben Sascha, der sofort wieder Stimmung machte. Er fragte Lars, ob ein Psychiater bei der Wahl seiner Therapiecouch besondere Ansprüche hätte.
    
    Der Psychologe lachte, und auch Sandra fiel mit ein. Nach kurzem Nachdenken gab es wirklich Punkte, auf die Lars geachtet hatte. Bequemlichkeit war wichtig, ausreichende Größe, damit alle Menschen ihre Chance bei ihm bekamen, Anpassbarkeit und leichte Reinigung. Ach ja, sie sollte grün sein. Warum konnte er selbst nicht so richtig erklären. Die Farbe wirkte einfach entspannend.
    
    Sandra und Nadja tauschten sich über die Kölner High Society aus, zu der sich Erstere nicht zählen wollte, kannte aber dennoch alles, was Rang und Namen hatte. Sie versprach Nadja ein paar Einladungen zu wichtigen Events, damit sie dort Kontakte knüpfen konnte.
    
    Falk beratschlagte mit Lars und Ahmet, welches Steak für sie infrage kam, und ging gemeinsam die verschiedenen Sorten durch, während Sascha sich rührend um die immer noch völlig zerrüttete Saskia kümmerte.
    
    Maya aber hörte zu, freute sich auf das Essen und störte ...
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