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Die Geschichte der Maya Klein Ende
Datum: 11.09.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... ihren Stuhl zurückschob und um den Tisch herumkam. Sie stellte sich neben ihren Mann, während sich die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf die beiden richtete. „Im Islam glaubt man nicht wirklich an Glücksbringer oder Schutzsymbole. Bei uns sind es eher die Gebete und die Zwiesprache mit Allah. Doch wir haben uns überlegt, wie wir immer bei dir sein können, und haben diesen Ring anfertigen lassen. Das ist ein Ring aus Resin, einem besonderen Harz. In ihm ist ein Stück Haar von jedem Mitglied unserer Familie eingegossen sowie ein bisschen Erde aus dem Heimatdorf der Großeltern meiner Frau. So hast du immer eine Verbindung zu uns und wir zu dir. Er hat an Cans dicken Finger gepasst, und so sind wir auf Nummer sicher gegangen, dass er auch an deinen passt." Ahmet wandte sich an seine Frau. „Komm! Es ist dein Part! Steck ihn ihr an." Maya standen die Tränen in den Augen. Der schwarztürkise Ring war wunderschön. Sie ließ ihn sich von ihrer türkischen Mutti anstecken, begann zu weinen und umarmte die beiden lange und innig. Was für eine liebevolle Geste das war! Sascha klatschte in seine Hände, Saskia fiel mit ein, und so taten es Nadja, Falk, Sandra und Lars ihnen gleich, ungeachtet der gehobenen Gesellschaft. Es zählte der Moment und das Gefühl einer einzigartigen Gemeinschaft und Verbundenheit. „Dann sind wir wohl dran", meinte Falk. Er wartete, bis Ahmed und Elif sich wieder gesetzt und seine Tochter sich wieder gefasst hatte. Dann kam er mit seiner Frau um den ...
... Tisch herum und gab, zur Überraschung Mayas, nicht ihr eine Schachtel, sondern Sascha, der verdutzt reagierte. „Mach es für euch auf! Unser Geschenk richtet sich an euch beide", erklärte Nadja. Sascha blickte entgeistert zu den beiden auf, sah zu seiner Freundin hinüber, die ihm zunickte, dann öffnete er das in Schmuckpapier verhüllte Päckchen. Ein Autoschlüssel! Er war sprachlos, aber auch Maya richtete völlig verunsichert ihren Blick auf ihre Eltern. „Köln ist nicht so weit weg, wie ihr glaubt. Dieser kleine Transporter gehört offiziell meiner Firma, steht euch aber ohne Einschränkung zur Verfügung. Es liegt auch eine Tankkarte darin. Stört euch nicht an der Werbung bitte. So habe ich auch noch etwas davon. Von Papa ist die Tankkarte. Ihr nutzt sie so, wie ihr sie braucht. Da du noch keinen Führerschein hast, liegt es an Sascha, das Beste aus dieser Möglichkeit herauszuholen. Viel Spaß im Stau, Süßer!" Sascha und Maya begriffen nicht so richtig, wie ihnen geschah. Sie waren jetzt im Besitz eines eigenen Autos! Es war so absurd. „Er steht im Hof der Stadtfiliale. Ihr könnt gleich alle drei selbst zu Manfred fahren." Es war so irre! Was für ein Tag! Mayas Herz schlug wie verrückt. Sie umarmte ihren Vater, küsste ihre Mutter und wiegte beide in ihren Armen. Sandra und Lars warteten geduldig darauf, dass sich der rührselige Moment gelegt hatte und die drei voneinander abgelassen hatten. Dann waren Sandra, Lars und Saskia an der Reihe. Sandra trat an Maya ...