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Die Geschichte der Maya Klein Ende
Datum: 11.09.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Freundin auf, lächelte und strich ihr über den rechten Unterarm. „You are surrounded by so much love, Maya! I am so jealous of you." Sie grinste. „I'm hungry now! Let's go and eat something! Before Can has eaten everything." Maya konnte nicht anders, sie musste lachen. Dass Jeane Jones zuerst Cans Namen behalten hatte, sprach Bände. So folgte sie ihren Gästen, nahm sich von dem reichhaltigen Buffet, fand Sascha mit Tim im Gespräch, während Saskia schüchtern an Jeane herantrat und um ein Autogramm bat. Doch die Künstlerin beließ es nicht dabei, nahm ein Video mit der jüngeren Frau auf und versprach, dass sie später zusammen singen und tanzen würden. Can unterdessen war in den Nachbarraum gegangen, war an ein improvisiertes DJ-Pult getreten, setzte sich Kopfhörer auf und ließ RnB und Pop hören. Es war nicht seine Musik, aber wahrscheinlich sah er ein, dass er der Menge jetzt nicht mit Gangster- oder Deutschrap kommen brauchte. „Geht es dir gut, Türmchen?", fragte Hevi und reichte Maya ein Glas. „Ja, es ist toll. Aber alles ist auch...", Maya suchte vergebens nach den richtigen Worten. „Ich finde keine Ruhe im Moment, verstehst du? Ich bin im Kopf so unglaublich müde." Hevi nahm ihre rechte Hand und küsste sie. „Ich kann dich so gut verstehen, aber ich hoffe, dass du heute trotzdem Spaß hast." „Wie ist es bei dir und Manfred?" Die Freundin fasste sich ans Herz. „Superschön. Ich bin eingezogen und schlafe schon bei ihm. Meine Eltern haben es erlaubt. Sie ...
... vertrauen ihm." Hevi grinste. „Wir sind die ganze Zeit schon am Fummeln und was soll ich sagen..." Maya sah jetzt zu Manfred hinüber, der im Flur bei Sascha und Tim stand. Serkan trat hinzu und verteilte Bierflaschen. „... er hat ein ziemliches Gerät und verlässlich ist es auch. Bis zur Hochzeitsnacht werden wir es dann wohl nicht schaffen durchzuhalten, also ich zumindest nicht. Ich will wissen, wie es sich anfühlt." Hevi sog zufrieden am Strohhalm ihres alkoholfreien Cocktails, während Maya entgeistert auf sie heruntersah. Hevi konnte trotz Familie und Religion ziemlich egoistisch denken und handeln. Marlene trat an Maya heran und bat sie darum, kurz mit ihr sprechen zu dürfen. „Maya, was war das? Ich meine das, was wir gesehen haben? Ich verstehe das nicht! Was war das für eine Situation mit Sascha? Er und auch Manne wollen mir nichts sagen. War er in Gefahr?" Maya schloss die Augen. „Marlene, bitte! Nichts mehr in diese Richtung. Ich bin völlig fertig. Einfach nur feiern und glücklich sein. Einverstanden?" Ihre Stimme klang flehentlich. Marlene sah zu der Riesin auf und schien zu verstehen. Dann blickte sie nachdenklich an deren Körper vorbei und richtete ihren Blick dabei auf den Bruder. „Danke!" Mit diesem Wort löste sie sich wieder von ihr, sah zu ihr auf und ging zu Thomas hinüber, der schüchtern Jeane angesprochen hatte, welche ausgelassen mit Peggy getanzt hatte. „Knolli!", hörte Maya Cans dunkle Stimme. „Komm her! Nicht die Zeit, um jetzt dein ...