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Venus und Adonis
Datum: 17.09.2026, Kategorien: Verführung
... verbringen", und sie drückte ihm vier Töpfe, zwei links, zwei rechts in die Hände. Antonius folgte ihr den Flur entlang. Er folgte ihr, wie Adonis einst Venus in den blühenden Hainwäldern. Ihr Gang war bedacht, ihre Hüften schwangen verführerisch, jeder Schritt ein Versprechen. Im Schlafgemach war das Licht sanfter, dezenter, gefiltert durch die halboffenen Vorhänge. Es fiel über ein großes Bett, dessen Laken straff gespannt waren. Auf dem Nachttisch setzte Antonius die Blümchen ab. "Weißt du," begann Vera, während sie sich langsam zu ihm umdrehte, "die Anemone ist die Blume des Adonis. Ihr Violett, ihr Purpur, ihr Rot - ist das Blut eines Jünglings, den eine Göttin einst nicht retten konnte." Mit sanftem Zug löste sie die Spange an ihrem Gewand, und der Stoff glitt lautlos zu Boden. Antonius sog intensiv die Luft ein. Im gedämpften Licht des Schlafgemachs stand sie da, makellos, wie die Göttin der Liebe selbst. Sie trat an ihn heran, so nah, dass er ihren Atem spüren konnte. Dann umarmte sie ihn, ihre nackte Haut glitt an seiner entlang, warm, lebendig. Sie griff nach einer der Blüten, hielt sie zwischen zwei Fingern und strich damit über seine entblößte Brust. Die weichen Blütenblätter kitzelten seine Haut, während ihre Augen ihn durchdrangen. "Doch wir sind füreinander bestimmt, Antonius." Sie trat nah an ihn heran, so nah, dass er ihren Atem auf seinen Lippen spüren konnte. Ihre Hände wanderten über seine Arme, seinen Brustkorb, ...
... erkundeten ihn, als sei er ein Kunstwerk, das sie selbst erschaffen hatte. "Du bist schöner, als du glaubst, Antonius." Ihre Stimme war weich, aber bestimmt. Ihre Finger glitten weiter, sanft, aber fordernd bis an die Wurzel seines Geschlechts. "Du zögerst..." Sie neigte den Kopf leicht zur Seite, musterte ihn mit dem Blick einer Frau, die angehimmelt werden wollte. "Oder bist Du bereit, Adonis?" Antonius schluckte. Er wusste nicht, ob es Angst war, oder Ehrfurcht, aber ein brennendes Verlangen sammelte sich in ihm wie ein Sturm über dem Meer. Vera lächelte, trat einen Schritt zurück und setzte sich aufs Bett. Ihre Haltung war entspannt, doch in ihrem Blick lag eine Aufforderung. "Befreie dich von allem, was uns stören könnte! Schlechte Gedanken und zu viel Textilien!" Antonius zögernd. Er musste seine Sinne sortieren. Vera half ihm auf die Sprünge, löste seine Beinkleider und zog ihn sanft zu sich herunter. Sie erkundete seine Hüften, seine Oberschenkel. Seinen steifen Riemen nahm sie in beide Hände und strich mit festem Griff an seinem Schaft auf und ab. Adonis Männlichkeit wuchs, fast schon schmerzten seine Lenden. Die schützende Haut über seiner Lanze hatte sich zurückgezogen und Vera stülpte ihre Lippen über seine empfindlichste Stelle und ließ ihre Zunge darüber gleiten - als wollte sie ihm zeigen, dass sie ihn in jeder Hinsicht begehrte. "Zeige mir, was Du für mich fühlst", flüsterte sie und küsste ihn auf den Mund und ihre Zungen umwanden sich und ...