1. Venus und Adonis


    Datum: 17.09.2026, Kategorien: Verführung

    ... drehte sich langsam zu Vera um.
    
    Sie stand da, einen Moment lang regungslos. Dann hob sie eine Hand, fuhr mit den Fingern durch sein Haar und seufzte leise.
    
    "Es sieht so aus, als wären wir jetzt auf uns allein gestellt."
    
    ***
    
    Auf dem Heimweg von der Galerie erledigte Antonius wie geheißen die Einkäufe, dann hielt er am Blumenladen an. Sein Blick fiel sofort auf die Anemonen, die in der Auslage standen - zart, leuchtend, von violett über purpur bis blutrot. Sieben Töpfe nahm er mit, so viele er tragen konnte.
    
    Venus traf Adonis in der Natur, dachte Antonius. Sie liebte Blumen, liebte die Schönheit von Feld und Wald.
    
    Mit Mühe balancierte er die Blumentöpfe nach Hause. Er stellte sie auf den Küchentisch in das letzte Licht der Abendsonne. Vera kam aus dem Flur, sah sie und hielt für einen Moment inne. Dann strahlte sie ihn an.
    
    "Oh Antonius, die sind... wunderschön!" Sie legte eine Hand auf sein Handgelenk, ihre Augen glänzten vor Freude.
    
    Für einen Moment wurde ihm schwindelig.
    
    Und es war nicht nur der holzige, fruchtige Hauch, der von den Anemonen ausging. Vera empfing ihn in einem hauchdünnen Umhang, die Kontur ihres Körpers zeichnete sich gegen das Licht, das sich durch das Küchenfenster legte.
    
    Vera beugte sich nach vorne, um sich dem anregenden Duft der Anemonen zu nähern, dabei glitt der dünne Stoff beiseite. Ihre Brüste, zwei Sommeräpfel im Garten der Hesperiden, präsentierten sich Antonius wie zum Anbeißen.
    
    Sein Atem stockte.
    
    Er zwang ...
    ... sich, die Augen auf ihr liebliches Gesicht zu richten, auf die goldenen Strähnen, die sich über ihre Schultern ergossen.
    
    Doch seine Körperreaktion verriet ihn. Er konnte sie nicht verbergen.
    
    Sie lächelte, bewegte sich langsam auf ihn zu, sodass er den vollen Blick auf sie richten durfte. Ihre Augen funkelten verspielt, wissend, unendlich weiblich.
    
    Dann sagte sie leise, mit dieser Stimme, die ihn an antike Zeiten erinnerte:
    
    "Du brauchst dich nicht zu schämen, wenn du mich anziehend findest, im Gegenteil."
    
    Sein Herz setzte einen Schlag aus.
    
    Vera legte eine Hand auf seine Wange. Ihr Blick wanderte über sein Gesicht, seine Augen, seine Lippen.
    
    "Ich liebe es, wenn Männer mir zugetan sind", fuhr sie fort, "und ich liebe es noch mehr, wenn Du es bist."
    
    Sie zog ihn zu sich und ihre weiche Hüfte berührte die harte Beule in seiner Hose. Sie nahm ihre Hände an seine kräftigen Pobacken und drückte ihn fester an ihre weiblichen Rundungen.
    
    Das Licht des Abends fiel in goldenen Streifen auf die Anemonen und ließ sie aufleuchten, als wollten sie eine Botschaft senden.
    
    "Danke, dass du so hingebungsvoll für mich sorgen magst", hauchte sie an seinem Ohr und deutete auf die Einkäufe, die er ebenfalls auf dem Küchentisch platziert hatte.
    
    Antonius" Körper reagierte noch stärker. Doch Vera lächelte nur und legte eine Hand auf seine ungebändigte Männlichkeit - unverhohlen, spielerisch, verführerisch.
    
    "Komm", sagte sie, "hilf mir, die Anemonen in mein Schlafgemach zu ...
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