1. Venus und Adonis


    Datum: 17.09.2026, Kategorien: Verführung

    ... Antonius konnte von seiner eigenen Erregung schmecken. Dann wälzten sie sich durch die Laken und er lag auf Vera, die ihre Schenkel um seine Hüften presste und mit einer Hand geschickt seine Lanze in ihr hungriges Döschen bugsierte.
    
    Antonius fühlte noch nie so warm und weich. Er bewegte sich vorsichtig auf seiner Göttin, er küsste ihre Lippen, er drang mit seiner Lanze tiefer in sie ein, er küsste ihren Hals und nahm Druck von seinen Lenden.
    
    Und sie liebten sich zwischen den duftenden Anemonen, in den seidigen Betttüchern, die sich um ihre Körper schlangen. Vera führte ihn, nahm ihn, forderte ihn. Ihre Berührungen waren sanft, dann wieder drängend, sie seufzte seinen Namen.
    
    Es gab keine Distanz mehr zwischen ihnen.
    
    Es war kein schnelles, gieriges Verlangen - es war eine Hingabe, eine Verehrung. Antonius warf alle Zurückhaltung ab, seine Hände fuhren über ihre Brüste, seine Lippen erkundeten jeden Winkel ihres Körpers, so als würde er einen klassischen Tempel erforschen.
    
    Veras Reaktionen waren langsam wie die Wellen des Meeres, die unaufhaltsam gegen den Strand rollten. Sie nahm ihn auf, empfing ihn mit einer Leidenschaft, die ihn den Verstand verlieren ließ.
    
    Seine Zunge war zwischen ihren Beinen, sie spielte mit ihrem hauchfeinen Knöpfchen. Die See wurde stürmischer, Veras Reaktionen wurden heftiger. Antonius ließ nicht ab, er wollte jeden Quadratzentimeter ihres makellosen Körpers erkunden und seine Zunge tanzte um ihre empfindliche Rosette, die ihn an ...
    ... die Anemonen erinnerte, deren Blüten verstreut in ihrem Bette lagen.
    
    Antonius vergaß alles - Onkel Bert, die Galerie, die Welt.
    
    Die Nacht hatte Vera und Antonius in ihren Bann gezogen. Sie hatten nicht gezögert, sich in ihrem Liebesrausch zu verlieren. Ihre Körper fanden einander, fordernd, hemmungslos - als könnten sie sich nie wieder trennen. Sie liebten sie sich immer wieder, lange und intensiv.
    
    Ermattet schliefen sie nebeneinander ein, umschlungen, bis die Sonne hoch am Himmel stand. Veras Haar zerzaust, ihr Lächeln zufrieden, ihr Körper und ihre Seele zutiefst befriedigt.
    
    Nun saßen sie in der Küche, notdürftig bekleidet. Vera, im Nachklang der Leidenschaft, hatte sich auf Antonius' Schoß gesetzt, ihren Kopf an seine Schulter gelehnt. Er führte eine reife, saftige Erdbeere an ihre Lippen, während ihre Finger in seinen blonden Locken spielten.
    
    Die Tür zum Schlafgemach stand offen. Die zerwühlten Laken und das Blütenmeer waren ein stummes Zeugnis dessen, was zuvor geschehen war.
    
    Eine Tür öffnete sich mit einem Knarren. Schwere Schritte hallten im Flur.
    
    Vera sprang auf, ihr durchscheinendes Negligé flatterte um ihren Körper wie ein Hauch von nichts und ließ wenig der nackten Wahrheit verbergen. Ihre Wangen waren gerötet, ihre Lippen leicht geschwollen von den hundert Küssen, die Antonius ihr in seiner Leidenschaft abverlangt hatte.
    
    Antonius blieb sitzen. Jede Flucht war zwecklos.
    
    Bert war viel früher als verabredet nach Hause gekommen und ließ den ...