-
Der gebrochene Deal
Datum: 18.09.2026, Kategorien: Ehebruch
... mich nicht." "Nein, ich vertraue dir nicht mehr, glaube dir nicht mehr. In unserer Ehe nur ein Stück Eis, nur eine Frau, die einen zum Frieren bringt und dann eine Schlampe, voller wilder Geilheit, unersättlich, ohne den Rest von Moral, nur noch ihren Gelüsten nachjagend. Nein, mit dieser Frau kann ich nicht mehr leben. Wie gerne hätte ich auch nur einen Teil der anderen Frau gehabt, aber nein, sie war nur für Fremde da. Lass es, ich möchte nicht mehr darüber nachdenken. Ich fahre Morgen früh." In der Nacht habe ich nicht geschlafen und am Morgen meine Chef um einen Tag Urlaub gebeten. Hannes ist nicht mehr da und auch die Kartons in der Garage sind weg. Er muss schon sehr früh aufgebrochen sein. Die nächste Zeit wird sehr, sehr schwer für mich. Noch am ersten Tag nach der Abreise von Hannes habe ich einen späten Termin mit meiner Hausärztin vereinbart und habe dabei gebeten, etwas mehr Zeit einzuplanen. Ich habe den letzten Termin am Montag der kommenden Woche erhalten. Danach sind keine weiteren Patienten mehr vorgesehen. Auch wenn ich es gewollt habe, war es ein Termin, den ich bald wieder abgesagt hätte. Aber ich ging hin. Und auch wenn ich mich unendlich schämte, nutzte ich den Termin und beichtete meine Probleme. Sie hörte mir zu und dann schrieb sie mir ein leichtes Beruhigungsmittel auf und riet zu einer Therapie. "Nehmen sie eine, wenn nötig zwei Tabletten davon, wenn sie unruhig werden. Sie verstehen schon, was ich meine. Und ich gebe ihnen zwei ...
... Adressen von guten Therapeuten. Sicher werden sie nicht gleich einen Termin bekommen. Bleiben sie dran. Ich hoffe, in einer solchen Therapie können Ursache der Triebe herausgearbeitet werden. Wenn man versteht, was die Ursache ist, kann man auch entsprechend reagieren. Nur eins lassen sie mich deutlich sagen. Wenn sie jetzt schwach werden, wird es nur noch schlimmer. Und noch etwas, gehen sie schnellstens zu ihren Frauenarzt und lassen sich testen. Oder haben sie immer auf ein Kondom bestanden." Ich wäre bald in den Erdboden versunken. Den Rat mit dem Frauenarzt habe ich sofort befolgt. Zum Glück ohne Ergebnis, ohne positives Ergebnis. Nur die Blicke der beiden Schwestern waren eindeutig. Mit einem Termin bei einem der vorgeschlagenen Therapeuten dauerte es lange, sehr lange.. In meiner Firma läuft es wieder prima. Eine wirklich heftige Auseinandersetzung mit Moritz in einem unserer gläsernen Büros vor den zuschauenden Kollegen brachte Ruhe in die Truppe. Mehr als deutlich hatte ich zum Ausdruck gebracht, dass ich nicht mehr wolle. Ihr glaubt nicht, wie mein Geist mit meinem Körper kämpfen musste. Der wollte nur eins. Jetzt sind schon mehr als 6 Monate vergangen und ich habe mich ein wenig an das Alleinsen gewöhnt, muss nicht ständig heulen, wenn ich in unser leeres Haus komme. Weder meine Kinder noch mein Mann haben sich bisher bei mir gemeldet. Obwohl ich noch immer hoffe, dass Hannes erfährt, dass ich mich versuche zu ändern und zu mir zurückkommt, sagt mein Geist ...