1. Der gebrochene Deal


    Datum: 18.09.2026, Kategorien: Ehebruch

    ... ermitteln.
    
    Für mich lief alles eigentlich recht gut. Die Wunden heilten gut, der Bruch war gut versorgt und auch die Beschwerden durch die Gehirnerschütterung verschwanden langsam. Der Unfall war als Wegeunfall anerkannt und meine Freundinnen waren regelmäßig bei mir.
    
    Dann kam die Entlassung. Eine Frau mit einem eingegipsten Bein, bis zum halben Oberschenkel eingegipst, hat es nicht so leicht und meine Freundinnen versprachen, sich um mich zu kümmern.
    
    Als ich mein, unser Haus betrat, roch ich Kaffee, frischen Kaffee. In der Küche sah ich durch die offene Tür eine junge Frau mit dem Rücken zu mir stehen. Ich wäre wohl zusammen gesunken, wenn mich Caroline nicht gestützt hätte. Clara drehte sich um und ging mit erstem Gesicht auf mich zu, nahm Caroline die Tasche ab und sagte leise.
    
    "Danke, dass du Mama nach Hause gebracht hast. Geht doch bitte schon ins Wohnzimmer, ich bringe gleich den Kaffee."
    
    "Clara, komm bitte zu mir. Entschuldige Alles, was ich Euch angetan habe. Ich danke dir so sehr, dass du da bist. Und Mama zu mir gesagt hast. Komm bitte her, komm zu mir."
    
    Clara kam langsam auf mich zu und ließ sich auch in die Arme nehmen. Ich heulte ihren Pullover voll. Sie stand zwar mit hängenden Armen da, aber ich war so froh, so glücklich.
    
    Caroline trank zwar noch eine Tasse Kaffee mit uns, dann aber verabschiedete sie sich und ich war mit meiner Tochter alleine. Ich traute mich nicht und sah sie immer nur an. Erst ganz langsam begann das Gespräch. Und ich ...
    ... wurde noch glücklicher. Sie, nicht nur Clara, waren über Alles informiert. Über Alles, was ich das ganze Jahr gemacht hatte und als sie erfahren hat, dass ich den Unfall hatte und Hilfe brauche, hat sie sich entschlossen, mir zu helfen und die freien Tage zu mir zu kommen. Viel konnte ich vor Rührung nicht sagen.
    
    Abends half Clara mir, ins Bett zu kommen. Ging noch mal in die Küche und kam dann wieder und setzte sich an mein Bett und fragte dann ganz leise.
    
    "Warum, Mutti, warum?"
    
    Ich versuchte es zu erklären, war ehrlich und beschönigte Nichts. Konnte es aber nicht rationell erklären.
    
    Und dann sah sie mir lange ins Gesicht.
    
    "Konntest du es nicht mit Papa ausleben? Hätte er dir das nicht auch geben können, was dir die Männer gaben?"
    
    "Clara, darüber habe ich lange nachgedacht. Ich will auf keinem Fall, dass du das Gefühl hast, dass Hannes Schuld an dem schlimmen Eskapaden hat, aber ich frage mich schon lange, was wäre, wenn er gesagt hätte, Schluss. Und ich weiß nicht, ob er mich damals so nehmen konnte, wie es die Kerle taten. Glaube nicht, dass dein Vater nicht ein guter Liebhaber war. Er war anders, ein zärtlicher, liebevoller, auf meine Bedürfnisse achtender Mann, ein guter Ehemann und Liebhaber, aber nie hart und fordernd. Und das wollte ich damals. Ach, Kindchen, jetzt sitzt meine Tochter hier und ich spreche über mein Sexverhalten, meine damaligen Wünsche und dass ich sie damals nicht unter Kontrolle hatte. Die Therapie hat mir vieles klar gemacht und ...
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