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Der gebrochene Deal
Datum: 18.09.2026, Kategorien: Ehebruch
... lief in unser Schlafzimmer und heulte. Das Piepen des Handys riss mich hoch und ich wurde wütend, zunächst wütend auf mich und dann auf all die Männer, die mich so nahmen, wie ich war, als eine schöne sexgesessene Schlampe. Die Antwort auf die Nachricht von Moritz war entsprechend. "Fahr zur Hölle." Auch wenn ich diesen Abend nicht aus ging, verschlief ich am Sonntag Morgen. Ich hatte zu lange wach gelegen und über meine Ehe, meine Kinder und über mich nachgedacht. Zu viel gegrübelt und konnte erst sehr spät einschlafen. Warum ich mir keinen Wecker gestellt habe? Ich hatte Angst, Angst davor wieder von meiner Tochter niedergemacht zu werden. So saß ich alleine in der Küche, hatte mir zwei Brötchen gemacht und war bei meiner dritten Tasse Kaffee. Die noch fast volle Tasse nahm ich und ging ins Wohnzimmer, setzte mich in den Sessel und dachte schon wieder nach. Wie waren wir nur in diese so verfahrene Situation gekommen. Vor mehr als 26 Jahren lernte ich bei einem Stadtfest meinen Mann kennen. Wir beide waren noch recht jung, ich zu mindestens völlig unerfahren, zwar keine Jungfrau mehr, aber die wenigen Male mit einem Mann zählen nicht. Ich war 19 und Johannes gerade mal 21. Wir verliebten uns und heiraten. Bis unsere Studien absolviert waren, wohnten wir getrennt. Der Sex mit meinem Mann war für mich gut. Es war auch immer viel Liebe und Zärtlichkeit dabei. Mit meiner heutigen Erfahrung würde ich sagen, es war normaler ehelicher Beischlaf. Es gab zwar ...
... Höhepunkte, etwas, was ich vorher nicht erlebt habe, aber aus dem Gleichgewicht brachte es mich nicht. Dann waren wir Beide mit dem Studium fertig, hatten beide eine Anstellung gefunden, eine eigene Wohnung gemietet und dann kam Jim, unser Sohn und nach drei Jahren unsere Tochter Clara. Beides Kinder unserer Liebe. Es lief alles wie in vielen anderen Familien. Der Sex war nicht mehr so häufig, nicht mehr so intensiv, so intensiv, wie ich es bisher kannte. Jim war kurz davor, sein Studium in Berlin zu beginnen. Das Abi war gut und er hatte sich für dieses Studium entschieden. Eigentlich war das der Auslöser für einen wirklich ernsten Streit mit meinem Mann. Ich wollte, dass er seinen Einfluss auf unseren Sohn ausübt und er hier studiert. Johannes lehnte ab und ich war so wütend, dass ich ihn aus dem Schlafzimmer warf. Erst nach fast 2 Monaten durfte er wieder einziehen. Was mir aber passierte, ich wollte und dann konnte ich nicht mehr mit ihm schlafen. Ja, ich ließ es zu, dass er mich "bestieg", aber es war nur noch die Beine breit und hoffentlich ist er bald fertig. Dabei liebte ich ihn immer noch. Oder redete ich es mir nur ein? Nein, ich liebte ihn noch, auf meine Weise. Ich hatte nur keine Lust mehr, keine Lust auf Sex. Hannes bemerkte es natürlich, bemühte sich, redete mit mir und gab irgendwann auf. Es war da sonst noch alles in Ordnung. Ich bin mir sicher, dass bis zu diesem Zeitpunkt noch keiner fremd gegangen ist, von mir weiß ich es genau und Hannes ist nicht der Mann ...