1. Megan - Unter Palmen


    Datum: 21.09.2026, Kategorien: Transgender,

    ... grinste ihn an.
    
    „Siehst du?", sagte ich, während er immer noch wie ein frisch angefahrenes Reh im Scheinwerferlicht stand. „Jetzt weißt du, was du bisher verpasst hast."
    
    Jose räusperte sich trocken. „Sollen wir zurück in den Saal gehen, Señorita? Ihre Tante hält gleich eine Rede."
    
    „Gleich, Jose." Ich wischte mir provokativ mit dem Handrücken über den Mund. „Ich glaube, Alejandro benötigt noch eine Minute, um wieder stehen zu können."
    
    Kapitel 3
    
    „Du hast es getan." Ashley stand da, als hätte sie gerade den verdammten Thron bestiegen - oder wenigstens die halbe Stadt erobert - und grinste mich an, als sie von der Bühne kam. Die Applauswelle brandete noch hinter ihr, während sie Alejandros Gesicht musterte. „Diesen Blick haben Kerle nur, wenn sie frisch entjungfert wurden."
    
    „Tante", entgegnete ich gespielt empört. Alejandro wurde neben mir knallrot, als hätte man ihn gerade in eine Sauna voller Schwiegermütter gesetzt.
    
    „Noch einmal Tante", warnte Ashley lachend, „und du weißt, wie die Strafe aussieht." Ihr Blick senkte sich für einen winzigen Augenblick auf meinen Mund, und ich wusste genau, was sie meinte. Dann, leiser - weil sich Alejandros Eltern von der anderen Seite des Raumes näherten -: „Ein guter Fick zur Entschuldigung muss heute Nacht drin sein."
    
    „Was?", keuchte Alejandro und zog mich ein Stück zur Seite, während seine Eltern bereits damit beschäftigt waren, Ashleys Hände zu schütteln. Ich hörte nur noch ein paar Brocken:„... reizendes Mädchen ...
    ... ... hübsch ... wohlerzogen." Ja. Wohlerzogen. Das war wohl das freundlichste Missverständnis des Abends.
    
    „Du fickst deine ...?" Seine Stimme war ein Bruch aus Schock und unausgesprochener Hoffnung.
    
    „Ja", sagte ich gelassen, nahm seine Hand - heiß und ein bisschen feucht, als hätte er eben noch versucht, seine Nervosität wegzuwaschen - und drückte sie leicht. „Ich steh' anscheinend auf beide Geschlechter."
    
    Er blinzelte mich an, als müsste er das mit den eigenen Synapsen noch mal gegenprüfen. „Aber ... Tante?"
    
    „Du glaubst nicht, wie gut die blasen kann", flüsterte ich ihm zu, während Ashley seinen Eltern charmant etwas erklärte. „Sie hat mir gezeigt, wie das geht."
    
    Alejandro schluckte, als hätte er den Verdacht, dass seine Welt gerade neu programmiert wurde.
    
    „Gut, am Anfang war's mir auch peinlich", gab ich zu und grinste schief. „Aber es ist doch geil, oder? Ich hätte nie gedacht, dass das so viel Spaß macht. Und dann noch das Sperma schlucken ..."
    
    Er zuckte kaum merklich, wahrscheinlich irgendwo zwischen Erregung und sozialem Überlebensinstinkt, denn seine Eltern waren jetzt genau neben uns. Die gepflegt einseitige Unterhaltung musste also pausieren.
    
    Ich nickte höflich zu ihren Kommentaren, während mein Kopf längst woanders war. Um ehrlich zu sein: Auf diese Veranstaltung hatte ich keine Lust mehr. Viel lieber hätte ich meinem „Freund" noch mal so richtig den Schwanz verwöhnt - vorzugsweise ohne Publikum, aber mit dem passenden Soundtrack aus seinem ...
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