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Ein wenig Verwandlung auf meinem Weg zur devoten Masochistin
Datum: 25.09.2026, Kategorien: BDSM
Heute sechzig, damals gut vierzig, kurz zuvor hatte ich meinen Herrn kennengelernt. Er wollte, nein er forderte, dass ich meine Outfits für unsere Dates änderte, sexy, extravagant, weg vom klassischen Businessoutfit, den Hosen, den Jeans, den Tops, den Pullis … in der Freizeit. Auch neuen Schmuck wollte er. Wie überließ er mir und meiner Phantasie, vielleicht war es auch eine Prüfung, wie weit ich zu Beginn zu gehen bereit war? Ich tat mich mit den Gedanken daran ein bisserl schwer, hatte ich erst vor wenigen Jahren zuvor eine Brustkrebserkrankung mit Totalmastektomie hinter mir und seither, auch nach meiner Scheidung, neue Kontakte, insbesondere mit Männern, eher gemieden. Eine nicht mehr ganz junge Frau ohne Brüste, völlig flach und glatt, nur noch die Narben waren sichtbar. Die Veränderung begann mit einem Besuch in einer Goldschmiede, ein Halsreif und ein Ring der O. Tania, die junge Goldschmiedin hatte mir noch eine Adresse in der Leopoldstadt, eine Boutique für »Spezielles« gegeben. Was meinte sie damit? Am darauffolgenden Tag, mein Hintern hat sich normalisiert, nur ein paar rosarote Spuren deiner Hände und der Gerte sind noch zu sehen. So mache ich mich im Sommeroutfit, Baumwolltop, knielanger Rock, weißer String, Riemchensandalen, Seidenblouson auf den Weg in die Innere Stadt, Stephansplatz, Graben, Kärntner Straße ... In einem kleinen Laden, lang hab‘ ich so etwas nicht mehr gekauft, Dessous, beim Eintreten spüre ich, wie mein Puls schneller ...
... rennt. Die Verkäuferin ist zunächst etwas irritiert, als ich ihr klarmache, dass ich keine Brüste habe und trotzdem ein Bustieroberteil suche. Sie ist dann aber sehr bemüht und wir finden ein Satin-Spitzenset in Rot in Größe ›S‹ nach meinen Vorstellungen, Bustier, eher ein Bralette ohne Cups, so für kleine Brüste geschnitten, dass es auch sitzt, wenn es nicht gefüllt wird, taillenhoher Strumpfhaltergürtel und Ouvertslip. In Schwarz ein Straps-Bondage-Set von ›Grey Velvet‹, bestehend aus Strapsgürtel, Harness-String-Ouvert und Harness-Top, alles aus elastischen Bändern mit kleinen Metallringen und Handfesseln mit feiner Kette. Das Riemchentop sieht auf meiner glatten flachen Brust sehr provokant aus, denn dort, wo sonst die Brüste von den Riemenbändchen umschlossen würden, ist einfach nichts. So etwas habe ich zuvor noch nie getragen. Passende Strümpfe ergänzen den Einkauf. Der Kauf von Schuhen ist recht einfach, ich brauche nur richtige Highheels und Riemchenpumps, alles andere steht ohnehin bei mir im Schuhkasten. Bei Högl am Graben, wo ich häufiger Kundin bin, kaufe ich ein Paar weinrote Lackpumps, spitz zulaufend, mit zehn Zentimeter Absatzhöhe, mehr traue ich mir nicht zu und ein Paar schwarze Riemchenpumps mit 6 cm-Absatz. Ein schwarzes sexy Minikleid erstehe ich in der Kärntner Straße, es ist sehr körperbetont und geht mir gerade so über meinen Hintern. Die Verkäuferin schaut schon ein bisserl herablassend an mir herunter. Zu alt für so etwas? Der Verkaufspreis versöhnt ...