1. Ein wenig Verwandlung auf meinem Weg zur devoten Masochistin


    Datum: 25.09.2026, Kategorien: BDSM

    ... verlegen und ich ebenso.
    
    »Du möchtest wissen, wie das ist, wie es sich anfühlt, so wie ich jetzt bin?«
    
    »Ja!«, sagt die junge Frau nun fast schüchtern.
    
    »Ich werde es Dir erzählen, aber erstmal kleide ich mich jetzt ein!«
    
    Bald ist ein Minirock aus glattem Nappaleder, mit hohem Bund in A-Linien-Schnitt, mit verdecktem Seitenreißverschluss gefunden. Beim Anprobieren sieht Sina, im Gegensatz zur Verkäuferin im Dessousgeschäft, deine dunkelrosa Spuren auf meinem Po. Sie sieht mich groß an.
    
    »Ja!«, sage ich, »das sind die Spuren meiner Liebe!«
    
    Jetzt weiß sie auch, warum ich in der Goldschmiede ihrer Schwester war.
    
    Zum Rock passend bringt Sina eine sehr kurze Bolerojacke mit halblangen Ärmeln aus demselben Leder, innen mit weinrotem Seidenfutter, mit rundem Halsausschnitt und ohne Kragen, vorne ist sie nicht zu schließen. Die Jacke bedeckt hinten gerade mal die Schultern und die obere Hälfte meines Rückens, vorne die Schultern und den Bereich der Brust, der von der Corsage freigelassen wird. Sie passt mir, wie für mich gemacht und ist eine perfekte Kombination mit Corsage und Rock. Sina lacht mich an.
    
    Die halterlosen, ziemlich blickdichten Strümpfe, 17 den mit breitem dunkelrotem Rand und schwarze Overkneesocks sind Standardware.
    
    Bei den Boots überredet mich Sina, doch mal welche in Dunkelrot, Glattleder zu probieren.
    
    »Mit Reißverschluss?«, fragt sie.
    
    Ich schüttle den Kopf, nein. ich möchte lieber selber schnüren.
    
    »Da habe ich nur zwei ...
    ... Ausführungen zur Auswahl, die meisten wollen Reißverschluss, die sind aber beide in Deiner Größe da!«
    
    Sina bringt zwei Paare in Weinrot zur Auswahl. Ich entscheide mich sofort für ein Paar von Dr. Martens, die Boots haben zwar auch eine Profilsohle mit gelber Rahmennaht, aber nicht so dick. Außerdem gefällt mir die Schnürung besser, es sind feinere schwarze Schnürsenkel. Noch nie habe ich solche Schnürboots getragen. Meine Füße fühlen sich sofort wohl darin und ich kann in ihnen gut gehen. Ich betrachte mich in dem großen Spiegel und sehe eine aufregende Frau von bald Mitte vierzig in sehr provokantem, vielleicht nicht ganz altersgemäßem Outfit, verrucht, nuttig? Nein, eher frivol provozierend! Aber diese Frau soll eine anerkannte, emanzipierte Juristin sein? Ja! Meine ovale Brille mit dem schmalen Metallrahmen passt perfekt dazu. Du wirst hingerissen sein, wenn du mich so siehst, geht es mir durch den Kopf.
    
    »Fesch, mutig, sehr krass! Aber es fehlt noch was!«, meint Sina. Schwarze bestickte Spitzenarmstulpen mit Strasssteinen verziert, hat Sina für mich parat, sie reichen bis zu meinen Ellbogen, die Fingerschlaufen lassen meine dunkelrot lackierten Nägel her-ausfordernd zur Geltung kommen.
    
    »Ich behalte alles gleich an!«, sage ich entschlossen.
    
    Sina schaut mich fast ungläubig an, dann sagt sie.
    
    »Meinst Du das ernst? Wirklich sehr mutig, Constanze! Du wirst Aufsehen erregen!«
    
    Ich zahle und wundere mich über den Preis, nur gut 500 Euro, ich hatte vorher gar nicht auf die ...