1. Ein wenig Verwandlung auf meinem Weg zur devoten Masochistin


    Datum: 25.09.2026, Kategorien: BDSM

    ... sie.
    
    Bereits schon ziemlich bepackt, bestelle ich mir ein Taxi.
    
    Der Taxler ist sehr nett und hilfsbereit, kein typisch Wiener Grantler. Ich bin sehr neugierig und lasse mich von ihm zu der Adresse, die mir Tania gegeben hat, in die Leopoldstadt, in den 2. Gemeindebezirk fahren, dort ist die Boutique für »Spezielles«, wie sich Tania ausgedrückt hatte. Mit meinen Sackerln betrete ich das Geschäft. Es ist eine Boutique für Burlesque- und Gothicmode. Die junge Verkäuferin mit schwarzer Kurzhaarfrisur und passendem Outfit schaut mich etwas verwundert an, als ich eintrete. Sie taxiert mein Alter, ich gehöre gewiss nicht zum typischen Kundenkreis. Sie fragt mich nach meinen Wünschen und stellt sich als ›Sina‹ vor, fragt nach meinem Namen.
    
    »Constanze!«, antworte ich locker.
    
    Sie hat viel Ähnlichkeit mit Tania, schnell ist es heraus, sie ist ihre Schwester, sie sind Zwillinge. Ich erzähle ihr von Tanias Outfit, das mir so gut gefallen hat und das sich von ihrem nicht wesentlich unterscheidet.
    
    Sina schaut mich ein wenig belustigt an und meint nur, mutig! Sie mustert nun meinen Körper. Ich sehe ihren anerkennenden Blick, denn es ist ihr bewusst, dass ich keine dreißig mehr bin. Noch habe ich meinen Seidenblouson an, sodass sie nicht sehen kann, dass meine Brust völlig flach ist.
    
    »Korsett oder Corsage?«, fragt sie.
    
    Ich antworte nicht, sondern ziehe meinen Blouson aus, mein weißes Baumwollträgershirt offenbart ihr, dass ich keine Brüste habe. Die junge Frau ist im ...
    ... ersten Moment schockiert.
    
    »Brustkrebs!«, sage ich kurz.
    
    Sina muss sich erst fassen und holt tief Luft. Dann wird sie wieder ein wenig keck.
    
    »Vollbrust oder Unterbrust, die Frage stellt sich bei Dir ja nicht!« Sie wird rot, als sie das sagt.
    
    Ich lächle sie an. »Passt schon!«
    
    Sina überlegt einen Moment und holt eine Corsage aus einem der Regale, die müsste dir passen und stehen! Es ist eine lange schwarze Halbbrust-Corsage aus Satin ohne angearbeitete Cups, die vorne mit Verschlusshaken aus Edelstahl geschlossen wird und hinterer Schnürung, innen ist sie mit Baumwollstoff in Dunkelrot gefüttert.
    
    Ich probiere sie an.
    
    »Du hast aber ein süßes Tattoo auf der Schulter, das ist die Justitia, stimmt’s?«, fragt Sina während sie mir die Corsage schnürt, nicht zu fest. Ich nicke nur kurz.
    
    Eine Rückenschutzlasche bewirkt, dass die Schnürung nicht direkt am Körper anliegt und so meine Haut nicht quetscht.
    
    »Ist es okay?«
    
    Wieder nicke ich kurz, ich muss mich erst an das neue Gefühl gewöhnen, es ist zunächst eigenartig, der Oberkörper wird zwar eingeengt, aber auch angenehm gestützt, das Atemholen ist irgendwie anders. Die Corsage sieht auf meiner flachen Brust mehr als provokant aus, sie endet genau auf der feinen helleren Narbenlinie meiner linken Brustseite. Darf ich das, geht es mir durch den Kopf.
    
    Sina ist begeistert, absolut geil, meint sie.
    
    »Entschuldigung, aber Du siehst darin so mega sexy aus. Ich bewundere Dich und Deinen Mut!«
    
    Ich spüre, sie wird ...
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