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Der Ehemalige und eine zerstörte Ehe
Datum: 05.10.2026, Kategorien: Sonstige,
... kann. Ich muss mit ihm sprechen. Ich will nicht, das es so auseinandergeht. Ich kann es mir selber nicht erklären, wie es so weit kommen konnte. Schäme mich sehr. Aber es gab doch auch gute Zeiten in unser Ehe. Glaub mir, ich liebe ihn und möchte ihn wieder haben. Bitte sag mir, wo er ist. Und übrigens, ich habe keine Bilder an Klaus geschickt. " "Nein, dass kann ich nicht recht glauben. Klaus war so was von entsetzt über diese Bilder und er lüg mich nicht an. Aber egal. Ich werde dir nicht sagen, wo er ist. Er hat es so verlangt. Keiner wird dir sagen, wo er ist. Also mach dich nicht lächerlich. In seiner Firma kennen alle die Geschichte. Sein Chef war ja Augenzeuge." Dann war er weg und ließ mich mit schmerzenden Herzen zurück. Ich kontrollierte noch mal mein Handy und stellte fest, dass von dem keine Fotos versandt wurden. Es wurden schreckliche Tage und Wochen. Noch schlimmer wurde es durch zwei Dinge. Zwei Wochen nach dieser Nacht zeigte mir mein Handy an, dass ich eine Nachricht erhalten habe. Als ich sie las und die angehängten Bilder sah, wäre ich bald in Ohnmacht gefallen. Bei dieser Orgie mit Edwin muss entweder noch Jemand anwesend gewesen sein oder es war eine gute Kamera in dem Zimmer versteckt. Wenn Klaus auch nur ein solches Foto erhalten hat, kann ich ihn verstehen. Dann habe ich keine Chance mehr, dann ist meine Ehe tot. Und der Kommentar des unbekannten Senders war zerstörend. Eine Woche später bekam ich Post von einem mir zwar bekannten ...
... Rechtsanwalt und der eröffnete mir, dass er beauftragt ist, die Scheidung einzuleiten. Ich glaube, dass ich die nächsten Tage nur funktionierte. Noch schlimmer wurde es, als eine der Frauen aus meiner Weiberrunde meinte, dass ich es ja jetzt richtig krachen lassen kann, sie mich eigentlich richtig beneidet. Es war der letzte Kontakt zu dieser Frau und auch die Weiberabende besuchte ich nicht mehr. Da die Wohnung, unsere Liebeshöhle, für mich zu groß ist, auch zu viel Geld kostete, suchte ich mir eine kleine, zog um, lagerte die überzähligen Möbel bei einer Freundin ein und versuchte, zu recht zu kommen. Keine Kerle mehr, keine Weiberabende, nur noch Job und regelmäßiger Sport in einer Frauengruppe, mit Frauen, die schon etwas älter waren. Es dauerte lange, bis ich in dieser Gruppe wenigstens normal behandelt wurde. Mein Ruf war im Arsch, eine Schlampe, eine Ehebrecherin. Sie hatten ja Recht. Und die Ehe mit Klaus hatte ich zwar körperlich erst in dieser einen Nacht gebrochen, aber doch schon viel früher verraten. Sicher erst wissentlich in den Dünen, aber oft mit meinem Wunsch, es so treiben zu können, wie meine Freundin und mit meiner Ablehnung des Kinderwunsches. Eigentlich war doch der wirkliche Grund, dass ich Angst hatte, mich wirklich endgültig zu binden. Ich weis zwar, dass ich Klaus liebe, aber mich total binden, keine andere Möglichkeit mehr zu haben, passte damals noch nicht für mich. Heute, kurz vor der Scheidung, kurz vor dem Scheidungstermin, würde ich mich mit ...