1. Der Ehemalige und eine zerstörte Ehe


    Datum: 05.10.2026, Kategorien: Sonstige,

    ... als sie sahen, wie ich in einer eindeutigen Pose mit Edwin in ein Taxi stieg und dort auf dem Rücksitz bald vernascht wurde und auch Edwin vernaschte.
    
    Klaus Chef verlangte, dass Klaus seine Eheprobleme klärt und sich am Montag bei ihm meldet. Eigentlich wollte Klaus mir an diesem Wochenende eine wichtige Mitteilung machen, die sich aber durch mein Fremdgehen erledigt hatte. Jetzt wäre er weg und hat ihn gebeten, seine Sachen aus der Wohnung zu holen und mir die Schlüssel zu übergeben. Außerdem sollte er mir sagen, dass ein bestimmter Rechtsanwalt seine Interessen bei der Scheidung vertritt. Ich sollte dem nur den Anwalt benennen, der mich vertritt. Aber so viel Streit würde es ja nicht geben, Kinder hätten wir ja leider nicht und Arbeit hätten wir beide. Hinzu kommt, dass wir ja kein größeres Eigentum besitzen. Das Sparguthaben könne ebenso wie das laufende Konto geteilt werden.
    
    Ich sah meinen Schwiegervater an.
    
    "Ich will keine Scheidung. Ich möchte mit Klaus sprechen, möchte beichten und ihn um Verzeihung bitten. Ich kann ohne ihn nicht leben. Ich liebe ihn doch so sehr."
    
    "Roswitha, hörst du dir eigentlich zu. Erst die Bilder, wie du mit deinem Liebhaber ins Taxi gestiegen bist, da rumgemacht hast und dann sitzt dein Mann bis in die späten Morgenstunden in eurem Wohnzimmer und wartet darauf, dass seine untreue Ehefrau nach Hause kommt und sich ihm erklärt. Nein sie kommt nicht, nein, sie spricht nicht mit ihrem Mann, nein, sie schickt ihm Bilder, die sie zeigen, ...
    ... wie sie es getrieben hat. Nein, Klaus hat sie mir nicht gezeigt, aber ich habe gesehen, wie erschüttert er war. Noch fassungsloser als damals, als du seinen Kinderwunsch in die Tonne getreten hast. Keine Lust hattest, mit ihm ein Kind zu bekommen. Ein Kind, dass er sich so gewünscht hat. Schade, aber ich verstehe ihn. Kann verstehen, dass er es mit dir nicht mehr aushält. Aber eigentlich geht es mich nichts an. Nur eins sag ich dir, ich habe überhaupt kein bisschen Verständnis für dich und dein Umherhuren. Lass dich scheiden und dann kannst du weiter so machen. Mach ja meinen Sohn nicht noch unglücklicher, als er schon jetzt ist."
    
    Ich sah, dass er wütend war, kurz vor dem Ausrasten. Es war als wenn er tief einatmete und bis 10 zählte und dann meinte er leise.
    
    "Rosi, ich habe jetzt alles eingepackt, was für mich zu meinem Sohn gehört. Ich werde die Kartons jetzt nach unten bringen und mitnehmen. Ich lasse dir noch zwei Kartons hier. Lege bitte all das dort rein, was Klaus gehört. Die Möbel, die ihr euch gemeinsam angeschafft habt, kannst du behalten. Ebenso den anderen Hausrat. Er braucht das Alles nicht. Mit der Wohnung mach, was du willst. Er hat dem Vermieter mitgeteilt, dass er auszieht und nicht mehr für die Kosten aufkommt."
    
    "Ruf mich an, wenn du die Sachen von Klaus eigepackt hast. Ich versteh dich nicht, versteh dich wirklich nicht, wie du deine Ehe so in den Dreck fahren konntest. Wie du es so weit treiben konntest."
    
    "Bitte sag mir, wo ich Klaus erreichen ...
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