1. Der Ehemalige und eine zerstörte Ehe


    Datum: 05.10.2026, Kategorien: Sonstige,

    ... erklären. Verstanden habe ich eigentlich nur zwei Varianten. Geilheit nach mehr Sex, als in der Ehe oder Partnerschaft zu bekommen war oder Ausleben der eigenen Fantasien ohne die Gefahr einer Bindung. Das was sie und ihren Mann bewegt, sie immer wieder hier her treibt, ist wohl ein Ausbrechen aus einem Ehealltag, ein Aufpeppen des Sex in der Ehe. Wer es mag?
    
    Für mich wäre es Nichts. Ich könnte meine Frau nicht in den Armen eines Anderen sehen. Diese Erkenntnis trifft mich schwer, da ich es mit Rosi verbinde. Schon auf dem Wege nach Hause nehme ich mir vor, Rosi aufzusuchen und mit ihr zu sprechen.
    
    In der folgenden Woche habe ich keine Zeit und so bitte ich meinen Vater mir die Adresse von Roswitha zu besorgen. Er lächelt wissend und meint schnell, viel zu schnell, dass er es versucht. Kein Kommentar, keine Fragen und schon am Dienstag reicht er mir einen Zettel.
    
    Freitag habe ich mich dann durchgerungen und stehe mit einem Strauß Blumen gegen 20 Uhr vor der Tür ihrer Wohnung. Sie trägt immer noch meinen Namen, wie das Türschild aussagt. Auf mein Klingeln wird nicht reagiert und so lege ich den Blumenstrauß nach einigem Warten vor ihre Tür und schiebe nur eine meiner neuen Visitenkarten in den Strauß.
    
    Ich sitze gerade in meinem Wohnzimmer, habe mir eine Flasche Bier geholt und ein Glas eingeschenkt und bewundere meinen eigenen Mut, als mein Handy klingelt und eine mir unbekannte Nummer auf dem Display aufleuchtet. Eigentlich gehe ich in solchen Fällen nicht ran, ...
    ... schon gar nicht in meiner schon recht knappen Freizeit, heute mache ich eine Ausnahme. Es ist Rosi. Sie sagt nur.
    
    "Wenn du mags, in einer halben Stunde bei unserem Griechen. Ich würde mich freuen."
    
    "Ich komme, warte auf mich."
    
    Auch wenn ich den weiteren Weg habe, komme ich nur 5 Minuten später. Rosi sitzt schon am Rand der Terrasse an einem Zweimanntisch und winkt mir zu. Bei der Begrüßung sehen wir uns an, lächeln beide und dann küssen wir uns. Küssen uns richtig, so mit Zunge und immer wieder. Nach eine Ewigkeit, ehrlich waren es nicht mal ein halbe Minute setzen wir uns gesittet.
    
    "Danke für die Blumen. So schöne Blumen habe ich schon sehr lange nicht mehr bekommen. Schade, dass ich gerade heute so spät von meiner Freundin kam, aber ich brauchte Rat, jemanden, mit dem ich reden konnte. Aber jetzt bist du ja da."
    
    Wir aßen und tranken dazu einen guten Rotwein, redeten miteinander und sahen uns immer wieder tief in die Augen. Dann lag meine Hand auf ihrer und ich streichelte diese vorsichtig. Sie verstummte fast in dem gerade gesagten Satz, schluckte und meinte dann.
    
    "Komm, lass uns gehen. Ich will dich jetzt, jetzt sofort."
    
    Ich konnte nicht schnell genug zahlen und dann zog mich Rosi die zwei Straßen weiter zu ihrer Wohnung, zitterte beim Aufschließen der Wohnungstür und sofort, als wir diese von innen geschlossen hatten, küssten wir uns wie zwei Menschen, die zum ersten Mal kurz vor dem ultimativen Sex standen. Wild, heiß, ungestüm und dann wieder zart, ...
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