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Der Ehemalige und eine zerstörte Ehe
Datum: 05.10.2026, Kategorien: Sonstige,
... saß auf der Couch und heulte und wurde mir klar, ganz plötzlich klar, dass nicht der fehlende Sex mit meinem Mann der wirkliche Grund für diese Orgie war sondern mein Egoismus, mein nur auf mich und meine Bedürfnisse gerichtetes Verhalten. Es war zufällig mein Ex, hätte aber auch ein anderer einigermaßen potenter Mann sein können. Ich hatte nur mich und meine Geilheit gesehen und wollte ohne Rücksicht Erfüllung meiner Wünsche. Ich wollte ficken. Dass das von Edwin ausgenutzt wurde und er mich benutzte wie eine Hure war nicht von mir erwünscht, aber auch nicht ausschließlich seine Schuld. Besonders der anale Verkehr, den ich bei meinem Mann immer abgelehnt hatte, zeigte, wie tief ich gefallen war. Das Wochenende war eine einzige grausame, nicht vergehende Selbstanklage. Ich versuchte nur einmal, meinen Mann zu erreichen und erhielt nur den Hinweis, dass der Teilnehmer diese Nummer gesperrt hat. Ich unterdrückte meine Telefonnummer und schrieb ihm eine kurze Nachricht. "Bitte entschuldige und wenn du kannst, verzeih mir. Trotz des Schlimmen, das geschehen ist, liebe ich dich, nur dich." Nach einer schlimmen Nacht musste ich Montag wieder zur Arbeit und traf dort auf eine meiner Freundinnen. "Man, du siehst ja schlimm aus. Hat Klaus dich erreicht. Er war plötzlich da, mit noch zwei Herren, du musst gerade weg gewesen sein. So was von Kälte habe ich noch nicht erlebt. Kurz mit den beiden anderen Herren gesprochen und dann hat er uns deine Sachen aus der Hand gerissen ...
... und war weg. Was ist dann passiert." "Ich habe Klaus nicht mehr gesehen und habe solche Scheiße gemacht. Erst Freitag gegen Mittag bin ich bei Edwin in einer Absteige aufgewacht. Wir müssen es die ganze Nacht getrieben haben und als ich dann zu Hause ankam, lagen meine Sachen auf dem Tisch und nur ein kurzer Brief lag dabei. Ein Zettel und das war meine Ehe. Er ist weg, meldet sich nicht und sein Vater holt seine letzten Sachen ab. Ich weiß nicht, wie es weiter gehen soll, weitergehen kann. Eigentlich würde ich von der Brücke springen. Alles kaputt, nur weil ich geil war und ficken wollte." Sie nahm mich in die Arme und ich wurde von Heulkrämpfen geschüttelt. Als mein Chef mich nach Hause schicken wollte, bat ich darum, hier bleiben zu dürfen, zu Hause würde ich verrückt. Den Arbeitstag schaffte ich so irgendwie und dann traf mich der nächste Schlag. Mein Schwiegervater packte in unserer Wohnung die Sachen von Klaus in Umzugskartons, sah mich mit einem Blick an, der einen zu Eis erstarren ließ und erst als ich ihn flehentlich bat, mit mir zu reden und einen Kaffee zu trinken, wurde es etwas besser. Und dann erfuhr ich zu mindestens einen Teil der Geschehnisse an diesem so schlimmen, so beschissenen Abend. Klaus war mit seinem Chef und einem Geschäftsfreund nach Abschluss des Projektes zum Geschäftsessen und sie wollten noch einen Drink nehmen und steuerten die Bar an, in der wir diesmal unseren Weiberabend veranstalteten. Sie waren noch etwas vom Eingang entfernt, ...