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Meine Physiotherapie-Ausbildung #1
Datum: 08.10.2026, Kategorien: Erstes Mal
... Playboy-Ausgabe entsprungen sein können. Dass fast alle von ihnen untenrum rasiert waren, überraschte mich jedoch am meisten. " Frau Petersen, wie ich sehe, haben Sie keine Partnerin. Kommen Sie doch bitte zu mir nach vorn. Sie können dann an Herrn Buschmüller üben." " So ", setzte Frau Hinrichs wieder an, nachdem sich Svenja Petersen, eine recht hübsche aber sehr schüchtern wirkende Mitschülerin zu uns gesellt hatte, " wenn sich dann auch der junge Mann langsam bemühen würde, sich aus seinen Klamotten zu schälen, können wir vielleicht heute noch mit der Massage anfangen!" Vielleicht sollte ich mich, ehe ich mich jetzt vor der ganzen Klasse ausziehe, den Leserinnen und Lesern dieser Geschichte erst einmal vorstellen. Dass ich mit Nachnamen Buschmüller heiße, hat Ihnen ja Frau Hinrichs bereits verraten. Mit Vornamen heiße ich Patrick, gute Freunde nennen mich aber einfach Pax. Fragen Sie mich jetzt bitte nicht, wie ich zu diesen Spitznamen gekommen bin. Irgendjemand hatte mir diesen in der Grundschule verpasst und seither gehörte er zu mir, wie ein Muttermal auf dem Hintern. Ansonsten gibt es nicht allzu viel Interessantes über mich zu berichten. Vor zwei Jahren habe ich mein Abi gemacht und mir mit einem Notendurchschnitt von 2,3 gleich abgeschminkt, Medizin studieren zu können. Da ich im Grunde ohnehin viel zu faul für ein derartiges Studium war, andererseits aber großes Interesse an einem Beruf mit möglichst direktem Bezug zu Sport und Gesundheit hatte, ...
... lag es für mich nahe, mich um einen Ausbildungsplatz zum Physiotherapeuten zu bewerben. Dass ich überhaupt einen Ausbildungsplatz bekam, stellte sich als sehr großes Glück heraus, denn für die fünfundzwanzig Ausbildungsplätze an der Uniklinik gab es eine ordentlich vierstellige Zahl an Bewerberinnen und Bewerbern, weil die Ausbildung an den staatlichen Schulen schulgeldfrei war, während man an den privaten Schulen richtig viel Geld für die Ausbildung bezahlen musste. Von den vielen Bewerbern und Bewerberinnen wurden ganze 250 zum Aufnahmetest eingeladen, bei dem gnadenlos ausgesiebt wurde. Wer also am Ende zur Ausbildung angenommen wurde, konnte sich hierauf wirklich etwas einbilden. Eigentlich sollte neben mir noch ein weiterer Mann mit der Ausbildung beginnen aber der hatte im letzten Moment einen Rückzieher gemacht, weil er doch lieber studieren wollte. Nach meinem Abitur habe ich ein freiwilliges soziales Jahr als Betreuer im Behindertensport und an einer Einrichtung für behinderte Kinder absolviert, was mich in meiner Berufswahl zusätzlich bestärkt hat. Neben meiner Ausbildung arbeite ich noch als Leichtathletik-Trainer in der Jugendabteilung meines Vereins. Hier war ich selbst bis vor zwei Jahren im Stabhochsprung recht erfolgreich, ehe ich dies wegen meines Freiwilligendienstes unterbrechen musste. Nach dem FSJ hatte ich dann irgendwie den Anschluss verloren und auch nicht mehr die Zeit, an meine früheren Erfolge anzuknüpfen. Ach so, Sie möchten noch mehr von ...