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Bonus
Datum: 10.10.2026, Kategorien: Reif
... war nicht mehr willens, Eva mit irgendjemandem zu teilen, schon gar nicht mit diesen beiden. 2. Teil Die Vertragserneuerung fiel somit ziemlich genau auf unseren dritten „Jahrestag" und unseren zweiten „Hochzeitstag". Der Firmeninhaber war abermals hocherfreut über die abermalige Vertragsverlängerung mit unserem Kunden und beglückwünschte uns, „Gönnen Sie sich beide ein schönes Essen und eine weitere Nacht im Hotel!", wünschte er uns fröhlich. Und genau mit diesem Vorschlag, der sich natürlich mit unseren Plänen deckte, kam ich zu Eva in unser Zimmer zurück, wo mich eine Überraschung erwartete. „Ich war gerade unten im Restaurant, habe nach einem Tisch für später gesehen und habe, als ich durch die Lobby ging, etwas Merkwürdiges aufgeschnappt. Unser Kunde war doch zu dritt angereist, der Inhaber, der Geschäftsführer und ein junger Assistent ... Ich nickte, Eva fuhr fort, „Die stritten mit ihm über irgendetwas, ich verstand ‚darum hätten sie sich kümmern müssen ... wir fahren jetzt ... das müssen sie jetzt selbst lösen ...', waren die Sätze, die ich gehört habe. Der Bursche sitzt jetzt ganz bedröppelt an der Bar ..." „Ich weiß nicht, was da vorgefallen sein könnte ... sollen wir uns um ihn kümmern?" „Wenigstens mal fragen ... ob wir behilflich sein können ... Soll ich mal zu ihm gehen?" „Mach ruhig ..." Einen kleinen Augenblick später war Eva weg, was ich dazu nutzte, mich einfach auf das Bett zu legen und einen Augenblick die Augen zu schließen. Insgeheim ...
... freute ich mich schon auf das, was wir nach dem Essen vorhatten. Für uns beide war dieser Abend und diese Nacht etwas Besonderes, er war quasi als zweite Hochzeitsnacht gedacht, wer von uns beiden hätte gedacht oder sich vorstellen können, was aus diesem etwas ausgeuferten Abend vor drei Jahren entstehen würde. Alexander und Sebastian mochte sich an diesem Abend einen gewissen Bonus ergaunert haben, ganz so würde ich es heute beschreiben. Doch weit mehr als einen kurzfristigen Bonus, einen richtig großen Gewinn hatten wir beide ineinander gefunden, indem wir uns von der etwas ungewöhnlichen ersten Begegnung nicht irritieren ließen. Stattdessen hatten wir uns vertrauensvoll aufeinander eingelassen und beschlossen, fortan gemeinsam durchs Leben zu gehen. Als meine Vorstellungen von dem „später" immer konkreter wurden und ich inzwischen überlegte, ob wir nicht vorher schon vögeln könnten, da kam Eva bereits zurück und es war aus mit meinen Träumen. „Der arme Kerl, Thomas heißt er übrigens, war davon ausgegangen, dass sie hier übernachten. Die beiden wollten nicht, haben die Sekretärin nichts buchen lassen, nun kommt er nicht mehr nach Hause, hat dummerweise nicht genug Geld, um das letzte Zimmer, was noch zu haben war, zu bezahlen. Ich habe mich an der Rezeption für ihn verbürgt, sodass sie sich bei ihm auf eine Rechnung eingelassen haben. Ich finde, wir laden ihn jetzt zum Essen ein, damit der Abend für ihn nicht vollends zur Katastrophe wird." Evas Vorschlag war ...