-
Ein untreuer Westernstar
Datum: 10.10.2026, Kategorien: Ehebruch
... sich bald nicht mehr ein. Gegen Mitternacht verabschiedete er sich und kurz darauf war auch Herr Weber weg. Rebeka unterhielt sich noch eine Weile mit den Offiziellen des Verbandes, trank mit denen noch ein Bier und ging dann auch und fuhr wohl mit einem Taxi nach Hause. Ich blieb noch und versuchte bei den Abgesandten des Verbandes Einzelheiten des Verkaufes und des Käufers zu erfahren. Leider ohne Erfolg. Als Enrico mich noch mal in den Stall ziehen wollte, ließ ich ihn abblitzen. Einfach zu gefährlich. Enrico war enttäuscht, nein wütend. Am nächsten Tag sah ich meinen Mann nur kurz und er lachte mich einfach aus, als ich ihn noch mal wegen Rebeka ansprechen wollte. Montag und Dienstag war mein Mann nicht da und als ich Mittwoch zum Training kam, sah ich ihn schon mit Rebeka und ihrer Tochter auf dem Platz reiten. Auch wenn ich nicht viel gesehen hatte, konnte Rebeka sehr gut reiten und auch ihre Tochter hielt sich auch schon sehr gut. Ich holte mir den Hengst, sattelte ihn und führte ihn zum Training. Als die Drei mich kommen sahen, ritten sie vom Platz und in den nahen Wald. Wieder wurde ich eifersüchtig und wäre ihnen bald hinterher geeilt. Falsches Pferd. Viel zu gefährlich für dieses wertvolle Sportgerät. Lustlos begann ich mit dem Training und wunderte mich, dass Enrico noch nicht da ist. Er kam auch bis zum Ende der Einheit nicht und erst, als ich den Hengst abgesattelt und fertig gemacht hatte, sah ich seine Nachricht auf dem Handy. Er meldet sich ...
... krank. Komische Krankheit und erst drei Tage später, am Sonnabend sah ich ihn wieder und er sah schlimm aus. Er muss wohl ziemliche Prügel eingesteckt haben, denn neben einem in allen Farben schillernden Auge, aufgeplatzten Augenbrauen und blauen Flecken im Gesicht, hinkte er stark. Trotz mehrfacher Nachfrage verriet er mir nicht, was passiert war. Er verabschiedete sich nur von mir und meinte, dass er fristlos gekündigt wäre. Ich fiel aus allen Wolken und als ich fragte, warum, gab er mir keine Antwort. Dann verließ er fast fluchtartig das Gelände. Auf meine Frage, ob wir uns irgendwo treffen können, sagte er beim Weggehen zwar Etwas, aber ich verstand es nicht. Es hörte sich an wie bloß nicht. Eine halbe Stunde nach meiner ersten Trainingseinheit, ich sattelte gerade den Wallach, kam Ralf durch das große Tor zu den Weiden geritten und wurde von Rebeka und ihrer Tochter begleitet. Die Drei sattelten ab, pflegten ihre Pferde und setzten sich dann auf die Bank am Trainingsplatz und sahen zu, wie ich Figuren mit dem Wallach übte. Ich bin ehrlich, ich war nicht voll dabei, musste an Enrico und seinen Abgang denken und die Figuren waren nicht immer ganz korrekt. Der Blick von Rebeka und ihre hochgezogene Augenbraue machten es nicht besser. Noch schlimmer machte es aber die Antwort meines Mannes auf meine Frage, ob er mit mir nach Hause kommen würde. Sein kurzes Nein, warum? machte mich nervös und auch ein bisschen zornig. Auch als ich ihm leise sagte, dass ich mit ihm ...