1. Ein untreuer Westernstar


    Datum: 10.10.2026, Kategorien: Ehebruch

    ... sprechen möchte, über uns sprechen möchte, änderte er seine Meinung nicht.
    
    Ralf
    
    Nach der kurzen Auseinandersetzung mit meiner Frau verabschiedete sich Rebeka und Claudia, ihre Tochter, und Rebeka meinte nur, schenk ihr endlich reinen Wein ein. Ich schüttelte nur kurz den Kopf. Ich wollte und konnte noch nicht.
    
    Ich blieb sitzen, genoss die Sonne und dachte zurück an die letzten Jahre, die Jahre unserer Ehe und die Geschehnisse der letzten Monate.
    
    Wie konnte ich mich nur so in meiner Frau täuschen? Oder wie konnte sie sich nur so entwickeln? Sicher wusste ich, dass ich keine Unberührte zur Frau genommen habe, aber was ich jetzt feststellen musste, hatte ich nicht erwartet und war nicht nur schwer enttäuscht, nein, meine Liebe zu dieser Frau starb.
    
    Es begann alles super. Wir verstanden uns gut, unserer Liebesleben war gut, sehr gut nach meiner Meinung. Eine wunderschöne, sportliche Frau, fast immer gut drauf, etwas zu ehrgeizig beim Reiten, aber sonst eine Sahneschnitte. Und nicht dumm, auch wenn sie sich nach meiner Meinung zu sehr aufs Reiten und auf zu erreichende Erfolge konzentrierte. Mit Herrn Weber, dem Besitzer eines Westernstalles, in dem ich schon lange, mal öfter, mal weniger oft, freizeitmäßig ritt, hatte ich, nachdem er ihr einen Bereitervertrag angeboten hatte, eine sehr intensive Unterhaltung. Konnte ihn aber nicht überzeugen.
    
    Mit ihrer Profivertrag kam langsam schleichend die Veränderung meiner Frau. Sicher, ich freute mich mit ihr über ihre ...
    ... Erfolge, wünschte mir aber, dass wir mehr Zeit miteinander verbringen, mehr die Wonnen der körperlichen Liebe genießen.
    
    Nach einer leider immer seltener werdenden Nächte mit wundervollen Vereinigungen und ausgiebigen zärtlichen Danach fragte ich sie, ob sie sich vorstellen konnte, Kinder mit mir zu haben. Die Antwort und insgesamt ihre Reaktion ließen mich verwirrt, angefressen, enttäuscht zurück. Ihr klares sofortiges Nein wurde noch durch ihre Weigerung eines ausführlichen Gesprächs verstärkt und enttäuschte mich ungemein. Ihr war ihre Karriere wichtiger, da würde ein Kind nur stören. Da sie einem Gespräch verweigerte, konnte ich ihr auch die sicher vorhandenen gegenteiligen Beweise nicht nahe bringen. Erfolgreiche Reiterinnen, die nach der Geburt eines Kindes weiter erfolgreich in ihrem Sport auftraten.
    
    Dann änderte sich in meinem Leben sehr plötzlich einiges. Ich musste für eine längere Zeit ins Ausland. Mein Betrieb hatte mich auserwählt und ich musste folgen. Sicher hätte ich rigoros ablehnen können. Ich hätte mit meiner Frau sicher auch weiter gut leben können. Das Erbe meiner früh verstorbenen Eltern, das ich noch mit einer Ausnahme, nämlich meine Wohnung, nie angegriffen hatte, das gut angelegt war und von dem meine Frau, die sich sowieso kaum um unsere Finanzen kümmerte, nichts wusste, hätte es auch ohne Job erlaubt.
    
    Aber auf Grund der angespannten Ehesituation war ich noch nicht mal über die räumliche Trennung böse. In der ersten Zeit hatten Erika und ich ...
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