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Blind Dates
Datum: 16.10.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Schublade. „Weißt du, warum ich das Messer hier nehme? Es ist das schärfste und ich merke, dass es das richtige ist, weil es hier unten", dabei drehte er die Klinge um, „eine kleine Kerbe hat, die bei den anderen beiden nicht vorhanden ist." „Hm...beeindruckend", kommentierte sie, kniff die Augen zusammen, um den kleinen Kratzer am Ende des Messers sehen zu können. Sie nahm seine Hand und reichte ihm das Fleisch, da sie die Kartoffeln schälen wollte. Interessanterweise war es leichter für ihn, das Fleisch in Form zu schneiden als die Schale von den Kartoffeln komplett zu entfernen, weil es zu viele kleine Dellen und Beulen auf den Kartoffeln gab, als dass er dort hätte ertasten oder erahnen können, ob die ganze Schale weg war. Er hatte sich noch ein Brettchen hingelegt und einen flachen Teller. Dann nahm er Stück für Stück das Fleisch raus: Zuerst legte er es flach aus, fuhr mit seinen Fingern über die Kanten. Dann machte er drei schnelle, gezielte Schnitte und legte das nun rechteckige Stück Fleisch in den Teller. „Wie machst du das!?", fragte Fiona etwas überrascht. „Was? Die Schnitte?" „Naja, dass du ein einziges Mal es dir ertastest, dann schneidest du und es ist, wenn ich richtig schätze, jedes Mal in der größtmöglichen Form." „Ähnlich wie beim Schach: Positionen, Formen und Strukturen kann ich mir sehr leicht merken. Vielleicht ist es so ähnlich einfach wie für Sehende, eine Farbreihenfolge zu behalten, wenn sie sie gesehen haben?", versuchte er ...
... einen Vergleich zu machen. „Womöglich...", meinte Fiona, dann wandte sie sich wieder den Kartoffeln zu. Dorian ließ sich die Gurken geben und das Hackfleisch, dass er sich an feste Punkte in seinem Arbeitsbereich stellte. Dann reichte sie ihm noch das Garn und sah fasziniert zu, als er die Rouladen mit Hackfleisch bestrich. Senf wiederum musste sie auftragen, aber zusammenrollen und verschnüren, übernahm er wieder. „Wie kriegst du die Knoten so hin?", fragte sie, hielt dabei eine fertige Roulade in der Hand. „Tasten, schätzen, nochmal tasten, dann verschnüren", sagte er und arbeitete konzentriert weiter. Dann schmorrte sie die gewickelten Fleischrollen an und holte die Klöße aus der Verpackung, um sie im Wasser einzuweichen. Nach knapp über einer Stunde waren sie fertig mit allem. Nach dem Mittagessen kuschelten und knutschen sie noch kurz, beide enttäuscht, dass Fiona so früh ihren Großeltern versprochen hatte vorbeizukommen. Dorian überlegte, ob er nach Hause fahren sollte, entschied sich dann aber dagegen. Es gab noch Dinge, die er in ihrer Wohnung erkunden wollte, weil er bisher nicht davon gewusst hatte... bis gestern Abend zumindest. Erst zwei Stunden später verließ auch er ihre Wohnung und machte sich, mit leichtem Gepäck aber schwer in Gedanken, auf den Weg nach Hause. Es war später Sonntagabend geworden, als es bei Fiona auf dem Smartphone klingelte. „Hallo Schatz", ging sie ran, als sie sah, dass es Dorian war, der da anrief. „Hi! Sag mal, ...