1. Blind Dates


    Datum: 16.10.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... Mittwoch ist doch der Tag, wo du erst um 11 Uhr an der Uni sein musst, richtig?", fragte er sie sogleich.
    
    „Ja, stimmt. Da habe ich vormittags nur ein Seminar und am Nachmittag gehe ich doch immer noch so zwei Stunden mit Dani in der Bib lernen."
    
    „Hm hm... okay. Kann ich Dienstag nochmal bei dir übernachten?"
    
    „Äh...klar. Ich kann aber auch zu dir kommen, wenn du willst?", fragte sie, verwundert über die irgendwie seltsam anmutende Thematik, beziehungsweise die Art dieses Gesprächs.
    
    „Nein, passt schon, alles gut. Ich, hm, muss mich ja auch noch etwas mehr in der Wohnung eingewöhnen. Also geht das?", fragte er rasch.
    
    Verdutzt stimmte sie zu: „Natürlich. Habe ich einen Jahrestag oder sowas vergessen?"
    
    „Ich denke nicht. Das wäre doch eher mein Revier, so ein Datum zu übergehen. Also, ich freue mich auf dich", verabschiedete er sich von ihr, bevor sie beide auflegten. Verdutzt starrte sie das Smartphone in ihrer Hand noch zwei Sekunden an, bevor sie es mit einem Schulterzucken weglegte. Dorian aber setzte sich wieder an den Rechner und versuchte aus Textbeschreibungen sich vorzustellen, was für Artikel er sich da gerade genau ‚betrachtete'. Eine Weile später schickte er eine Bestellung ab und legte sich endlich auch ins Bett.
    
    Der Montag verging wie im Flug, da viel zu tun war für beide, zugleich aber kroch er für Dorian geradezu nur dahin. Er wollte endlich Dienstag haben, um den Mittwoch vorzubereiten. Es war nicht zu bestreiten, dass ihre Treffen seltener ...
    ... geworden waren und sie genossen den körperlichen Teil ihrer Liebe zueinander zwar, aber wollten auch noch anderes erleben: Spazieren, Opern, Schach spielen und so weiter. Daher fielen sie nicht immer übereinander her, sobald sie sich sahen, sondern versuchten ein gutes Gleichgewicht zu wahren.
    
    Aber endlich war Dienstagnachmittag und Dorian traf bei ihr ein.
    
    „Hey, da bist du ja", sagte sie und umarmte ihn.
    
    „Ja, ich musste noch kurz mit meinem Prof sprechen und seine Definition von ‚kurz' ist anders als die von jedem anderen Menschen."
    
    „Ha, da ist einer bei mir in der Vorlesung ähnlich." Während sie miteinander geredet hatten, waren sie reingegangen und Dorian stellte seinen Langstock neben die Tür.
    
    Sie vertrieben sich die Zeit bis zum Abendbrot, indem sie eine Party Schach spielten, deren Sieger lange Zeit ungewiss war. Dann nahm sie ihren König und legte ihn geräuschvoll auf die Seite.
    
    „Ich habe meinen König flachgelegt. Gratulation", sagte sie grinsend, weil sie einsehen musste, dass er jetzt die deutlich bessere Position hatte. Außerdem war ihr klar, was er an ihrer Stimme hören würde.
    
    „Danke. Netter Wortwitz. Verstehe ich das richtig", sagte er, als er aufstand und hinter ihren Stuhl trat, „dass ichdich jetzt flachlegen soll?". Dabei streichelte er ihren Hals mit der linken Hand, küsste ihren Kopf und ließ seine rechte Hand in ihrem Dekolleté verschwinden.
    
    „Ich hätte nichts dagegen..." säuselte sie, erfreut, dass er sogleich darauf einging und ihre ...
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